Benachteiligung

24. Februar 2010 07:12; Akt: 24.02.2010 11:48 Print

Google im Visier der Wettbewerbshüter

Die Europäische Kommission prüft die Beschwerden von drei Unternehmen gegen Google. Der Betreiber der weltgrössten Internet-Suchmaschine soll gegen das Wettbewerbsrecht verstossen haben.

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Google: Streit um Ranking von drei Unternehmen.

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Drei Internet-Firmen aus Frankreich und Grossbritannien werfen Google vor, sie im Ranking zu benachteiligen, weil sie eine Konkurrenz zu dem Marktführer darstellen. Bei den Beschwerdeführern handelt es sich um eine französische Suchmaschine für Rechtshilfe, eine britische Preisvergleich- Suchmaschine und das zum Microsoft-Konzern gehörende Portal «Ciao from Bing», wie Google in seinem Blog mitteilte. Google erklärte, es sei zuversichtlich, den Wettbewerbshütern nachweisen zu können, dass seine Geschäftspraktiken in Einklang mit dem europäischen Wettbewerbsrecht stünden.

Obwohl alle Beschwerden leicht unterschiedlich seien, gehe es im Kern darum, ob Google seine Wettbewerber unfair behandle oder seinen Kunden Schaden zufüge, schrieb die Rechtsberaterin von Google, Julia Holtz, im Blog des Unternehmens. «Das ist nicht der Fall», versicherte sie. Google beherrscht mit einem Anteil von 90 Prozent den Markt für Suchmaschinen weltweit.

(sda)