Das Warten auf den A350

27. Juli 2012 08:34; Akt: 27.07.2012 08:44 Print

Airbus verschiebt Start des neuen Jets

Der Langstreckenjet A350, den Airbus als Konkurrenz zum 787 Dreamliner von Boeing baut, steigt erst im zweiten Halbjahr 2014 in die Lüfte - drei Monate später als ursprünglich geplant.

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Die beiden Vorstandsvorsitzenden des Luft-und Raumfahrtkonzerns EADS, Tom Enders (links) und Louis Gallois vor einem Modell des Airbus A350. (Archivbild) (Bild: Keystone/AP/Diether Endlicher)

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Der Flugzeugbauer Airbus verschiebt den Start seines neuen Langstreckenjets A350 um drei Monate. Der mit dem 787 Dreamliner von Boeing konkurrierende Jet soll wegen Problemen bei der Tragflächenproduktion nun erst ab dem zweiten Halbjahr 2014 ausgeliefert werden.

Daraus entstehe eine Belastung von 124 Mio. Euro, kündigte der Airbus-Mutterkonzern EADS am Freitag an. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern spürt hingegen keine Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftsabkühlung, er flog im ersten Halbjahr bei steigenden Umsätzen einen fünfmal grösseren Gewinn ein.

Der Umsatz erhöhte sich bis Ende Juni um 14 Prozent auf 24,9 Mrd. Euro. Der Reingewinn stieg auf 594 Mio. Euro, nachdem es im Vorjahreszeitraum nur 109 Mio. Euro waren.

«Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten gute Ergebnisse, unsere Finanzkennzahlen bestätigen die anhaltende Dynamik», erklärte der neue EADS-Chef Tom Enders. Er erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr und rechnet nun mit einem Umsatzwachstum von 10 Prozent und deutlich steigenden Gewinnen.

(sda)