Ab Herbst im Test

23. August 2016 09:10; Akt: 24.08.2016 10:17 Print

Adieu Pöstler, jetzt kommt der Paketroboter

von S. Spaeth - Die Post stellt den ersten Lieferroboter vor. Er kann bis 1o Kilo schwere Päckli transportieren. Mit jeder Fahrt lernt der Paketroboter dazu.

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Nach den Lieferdrohnen und dem selbstfahrenden Postauto kommt der Lieferroboter. Die Schweizerische Post setzt alles daran, sich als einer der technologisch führenden Schweizer Konzerne zu positionieren. Das Unternehmen testet ab September den Einsatz von Lieferrobotern, die die Paketzustellung punktuell ergänzen. Zum Einsatz kommen dabei Modelle des Herstellers Starship Technologies, die eine Nutzlast von bis zu zehn Kilogramm bis zu sechs Kilometer weit transportieren können.

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Konkrete Einsatzgebiete des Roboters sieht die Post bei Spezialsendungen, die schnell und günstig ausgeliefert werden müssen, wie das Unternehmen am Dienstagmorgen mitteilt. Denkbar sind Anwendungen für schnelle Essenslieferungen oder auch bei Hauslieferungen von medizinischen Produkten.

Roboter hat neun Kameras

Der Roboter navigiert über eine Mischung aus Ortungssignalen (z. B. GPS) und Erkennung der Umgebung über neun Kameras. «An heiklen Stellen wird ein sogenannter Remote-Operator hinzugeschaltet, um den Paketroboter aus der Distanz zu steuern», wie die Post schreibt. Die Tests der Lieferroboter werden in den Gemeinden Bern, Köniz und Biberist durchgeführt, wobei der Roboter von einer Person begleitet wird. Mit jeder Fahrt «lernt» der Paketroboter dazu und steigert dadurch seinen Grad an Autonomie.

Die Lieferroboter fahren auf Trottoirs und in Fussgängerzonen im Schritttempo und weichen Hindernissen und Gefahrenstellen automatisch aus. Abhängig von den Ergebnissen der Tests rechnet die Post mit ersten kommerziellen Einsätzen in frühestens drei Jahren.

Eigene Innovationsabteilung

Die Post hat eine eigene Abteilung mit dem Namen «Innovation und Entwicklungsprogramme». Regelmässig gehen Mitarbeiter nach Asien oder ins Silicon Valley. So tüftelt die Post unter anderem an der Drohnentechnologie. «Drohnen könnten innerbetrieblich für die Überwachung unserer Sortierzentren nützlich sein», sagte Post-Chefin Susanne Ruoff im letzten Jahr zu 20 Minuten. Zudem will die Post Drohnen künftig für hoch prioritäre Sendungen oder für die Belieferung von Menschen, die abgelegen wohnen, nutzen. Zudem lassen sich laut der Post beide Technologien kombinieren.

Zudem läuft in Sion seit Frühling 2016 ein Versuch mit einem selbstfahrenden Postauto, das ganz ohne Chauffeur auskommt. Die autonomen Postautos verfügen über 11 Sitz- und vier Stehplätze und sind mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde unterwegs.

Das wars mit dem Postboten, jetzt kommt der Paketroboter

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter am 23.08.2016 09:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    So gibt es immer mehr Arbeitslose und das nur weil die Post die vom Staat unterstützt wird geld sparen will

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  • Rene am 23.08.2016 09:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Defizit: die Lösung

    Defizit: Ganz einfach wie man das eliminieren kann. Zahlt den CEO angemessenen Salär und nicht diese utopische Löhne. Somit ist das Defizit gleich ausgeglichen

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  • Chris am 23.08.2016 09:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Technisch herrausragend"

    Das heisst wohl byebye Arbeitsstellen. Jetzt wird gespart!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • S.Onntagonline am 29.08.2016 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Gestern gelesen

    Die Negativzinsen, haben gemäss Unternehmer und Ökonomen ihr Ziel verfehlt. Sie fordern die Abschaffung.

  • Rolli am 29.08.2016 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ist wie beim Rollstuhl

    Stufen und hohen Kanten, ganz zu Schweigen von ein paar Treppenstufen werden ihn auflaufen lassen.

  • Sandro Weiss am 25.08.2016 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ueberfall auf Post-Roboter

    Roboter können alles besser - ein Grund mehr, dass arbeitverrichtende Maschinen-Stunden besteuert werden müssen um ein bedingungsloses Grundeinkommen für arbeitslos werdende Pöstler zu finanzieren.

  • Bitte Nicht am 24.08.2016 23:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freude an jedem Brief

    Was für ein hässliches Entlein! Meine Pöstlerin hat aber schönere Kurven. Bitte komm noch recht lange!

  • A.Meyer am 24.08.2016 18:47 Report Diesen Beitrag melden

    WALL·E ( Walt Disney)

    WALL·E Der Letzte räumt die Erde. Zwei Alins machen Zwischenhalten und sehe keine Lebewesen auf unserem verschrotteten Planeten! fragt sich einer, was zum Teufel soll das gut sein?