Non-Profit-Reisen

22. November 2011 22:44; Akt: 22.11.2011 23:49 Print

Auf Reisen Gutes tun liegt im TrendAuf Reisen Gutes tun liegt im Trend

von Zora Schaad - Ob Tierschutz oder Englisch-Unterricht: Immer mehr Menschen wollen sich in ihren Ferien gemeinnützig engagieren. Kuoni hat darum sein Freiwilligen-Angebot massiv aufgerüstet.

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Ob eine Schule renovieren wie Chris (l.) oder Kinder unterrichten wie Lavanya (2. v. r.) in Sri Lanka: Volunteering-«Ferien» sind gefragt.

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Arbeiten in der Dschungelschule: Zwei Wochen lang unterrichtete die junge Malaysierin Lavanya jeden Tag sri-lankische Primarschüler in Englisch, während der Österreicher Chris Bauarbeiten am Schulgebäude vornahm. Die beiden nahmen an einem Volunteering-Projekt der Organisation Travel2change teil. «Unser Ziel ist es, mit nachhaltigen Projekten verantwortungsvollen Tourismus zu fördern und die lokale Bevölkerung langfristig zu unterstützen», sagt Thomas Kohler, Gründer der Organisation.

Unterstützt und beraten wird Travel2change von Kuoni. Der Reiseveranstalter bietet Volunteering-Reisen seit einigen Jahren an. Jährlich wählen gegen 100 Personen diese Art des Reisens und die Nachfrage wächst zweistellig», verrät Peter Brun, Pressesprecher von Kuoni. Die Zielgruppe umfasse Uni-Abgänger, Singles oder auch Manager. Der Volunteering-Katalog von Kuoni beinhaltet Programme ab 540 Franken ohne Anreise bis hin zu Angeboten für rund 4000 Franken.

Christine Plüss, Projektleiterin des Non-Profit-Reiseportals Fairunterwegs.org, betrachtet das Volunteering mit Skepsis: «Eine Reise ist nicht schon gut, nur weil sie einen guten Zweck verfolgt.» Dennoch sagt auch sie: «Richtig ausgewählt kann eine Volunteering-Reise eine sehr bereichernde Erfahrung sein.»

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  • hugo am 23.11.2011 00:43 Report Diesen Beitrag melden

    das dumme daran ist, dass viele

    organisationen viel geld wollen. ich zb. wollte immer mal mit orang-utans arbeiten. doch falls man seine ferien opfern will, um dies zu tun, dann bezahlt man neben teurem flug bis zu 3500 franken für einen monat. und dies, obwohl man ja nur helfen will. für dieses geld jedoch kann man alleine in indonesien für mehrere monate rumreisen und neben schönen tempeln, lächelnden menschen und schönen landschaften auch freilebende orang-utans im dschungel beobachten. ich frage mich echt, wer auf die idee kommt, dass jemand bereit sein soll, für volunteerarbeiten so viel zu bezahlen...

    • travel2change am 24.11.2011 15:56 Report Diesen Beitrag melden

      travel2change

      Hi Hugo! Travel2change selbst ist eine Non-profit Organisation und wir versuchen Reisemöglichkeiten möglichst kostengünstig anzubieten. Schau dir doch mal Photos unserer bisherigen Projekte in Kenya, Sri Lanka, Peru und Brasilien an.

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  • Matthias Tobler am 23.11.2011 00:19 Report Diesen Beitrag melden

    Junge Winterthurer helfen in Südafrika

    Kann diesen Trend nur bestätigen. Begleitete gerade eine Gruppe von 9 Personen aus Winterthur nach Südafrika, wo wir in den Townships eine Kindertagesttätte neu aufgebaut haben.

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