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Brauerei-Schliessung
03. September 2010 14:48; Akt: 03.09.2010 17:27 Print
Vier Strategien für Cardinal
Die Angestellten der von der Schliessung bedrohten Cardinal-Brauerei in Freiburg haben vier Vorschläge für die Zukunft formuliert.
Die vier Szenarien der Cardinal-Angestellten sollen in die Konsultationen mit dem Mutterkonzern Carlsberg/Feldschlösschen einfliessen.
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Umfrage zu Cardinal: «Es geht um's Prinzip»
Feldschlösschen macht Cardinal dicht
Die Cardinal-Angestellten, die Betriebskommission und die Gewerkschaft Unia begrüssten die bis zum 23. September angesetzte Konsultationsfrist, wie Unia-Regionalsekretär Armand Jaquier vor den Medien in der Brauerei erklärte.
Die vier Strategien würden weiter ausgearbeitet. Sie sollen die Arbeitsplätze in Freiburg retten. 57 Angestellten in Freiburg bietet die Cardinal-Besitzerin, die Feldschlösschen-Gruppe, eine neue Stelle an. 18 werden frühpensioniert.
Kein Boykott
Die in den Augen der Versammelten wichtigste Strategie sieht die Weiterführung einer Spezialitätenproduktion in Freiburg vor. Als zweiter Vorschlag schwebt der Gewerkschaft und den Angestellten ein Ausbau zu einem Verteilzentrum für die Westschweiz vor.
Drittens könnten die Freiburger Brauerei zu einem Zentrum für Werbeaktivitäten ausgebaut werden. Schliesslich könnte der Standort eine Lizenzproduktion im Auftrag Dritter übernehmen.
Jeglicher Boykott liegt der Belegschaft derzeit fern, wie es weiter hiess. Das wäre kontraproduktiv, teilte Unia mit. Die Cardinal-Angestellten nehmen indessen an der für Samstagnachmittag geplanten Demonstration in Freiburg teil.
Feldschlösschen bekräftigt Haltung
Feldschlösschen werde die Vorschläge prüfen, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Die Weiterführung des bestehenden Betriebs sei aber ausgeschlossen. Bereits zuvor hatte Feldschlösschen bekräftigt, dass der grundsätzliche Schliessungsentscheid nicht verhandelbar sei.
Die Cardinal-Angestellten haben angekündigt, an einer für Samstagnachmittag geplanten Demonstration in Freiburg teilzunehmen. Ein Boykott sei aber nicht geplant. Das wäre kontraproduktiv, teilte Unia mit.
(sda)



























