Wirtschaftlicher Wandel

12. September 2016 19:55; Akt: 12.09.2016 19:55 Print

Acht Technologien, die unsere Zukunft verändern

von K. Wolfensberger - Neue Techniken stellen Mitarbeiter von Schweizer Firmen vor grosse Herausforderungen. Von Drohnen über Roboter bis hin zum 3-D-Druck müssen sie sich dem Wandel anpassen.

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Die Wirtschaft verändert sich rasant durch den Einsatz neuer Technologien wie zum Beispiel . FHNW-Experte Oliver Bendel unterscheidet bei den Robotern zwischen Software- und Hardwarerobotern. Auf dem Bild: Hardwareroboter Pepper aus Japan am 21. Juli in Tokio. Doch Roboter sind nicht die einzige Technologie, die die Wirtschaft verändern werden. Laut einem Report von PWC gibt es noch sieben weitere, die es zu beachten gilt, zum Beispiel . Gemeint ist damit zum Beispiel das Handy-Spiel «Pokémon Go» (Bild). Ebenfalls für grosse Veränderungen sorgen könnte in Zukunft die . Sie kommt bei der Bitcoin-Technologie zum Einsatz. Eine weitere Technologie mit viel Potenzial sind : Kinder spielen mit Drohnen anlässlich des Tags der Roboter an der ETH Lausanne. Ein Unternehmen, dass diese Technologie schon ausprobiert hat, ist die Schweizerische Post. In Zukunft könnten die Drohnen den Pöstlern also bei der Arbeit helfen. Das ist schon länger in aller Munde. Es steht für die Anbindung von Geräten an Datennetze. Auf dem Bild: Eine Kaffeemaschine wird online via iPad gemanagt. ist eine Technologie, bei der Nutzer in computergenerierte Simulationen von Umgebungen eintauchen. Schliesslich verändert auch das 3-D-Printing die Industrie und ermöglicht neue Produktionsverfahren. Auch die Europäische Union soll fit gemacht werden für den technologischen Wandel. Kommissar für «Digitale Wirtschaft und Gesellschaft» ist der ehemalige Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg, Günther Oettinger.

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Die Post testet Lieferroboter und Flugdrohnen, Amazon führt den Dash Button zur einfacheren Bestellung von Waren ein und in chinesischen Fabriken werden 10'000 Arbeiter durch Roboter ersetzt. Diese Ereignisse zeigen auf: Der technologische Wandel wird viele Branchen weltweit in den nächsten Jahren umfassend verändern. Acht spezifische Technologien dürften dabei laut Experten eine besonders grosse Wirkung entfalten:

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33 %
64 %
3 %
Insgesamt 2208 Teilnehmer

• Künstliche Intelligenz
Computer könnten bald Aufgaben übernehmen, die bisher nur Menschen machen konnten. Sie könnten so in Bereiche wie Banking und Investment, medizinische Diagnose oder Logistik bei grossen Unternehmen vordringen, erklärt der Zukunftsforscher Gerd Leonhard auf Anfrage von 20 Minuten. «Dazu gehört, dass Computer bald nicht mehr programmiert werden, sondern selber lernen, in der Fachsprache Deep Learning genannt.»

• Augmented Reality (Erweiterte Realität)
Die Technologie der erweiterten Realität ist den meisten vom Spiel «Pokémon Go» bekannt, bei dem Spieler virtuelle Fantasiewesen fangen, trainieren und in Kämpfe führen können. Dabei verschmilzt die digitale mit der realen Welt, da die Spieler sich dank Mobilfunkortung auf echten Landkarten bewegen. Der erweiterten Realität wird in vielen Industrien wie beispielsweise dem Tourismus ein grosses Potenzial zugeschrieben.

• Blockchain
Die Blockchain-Technologie kommt bei der Bitcoin-Kryptowährung zum Einsatz. «Sie hat das Potential, die Wirtschaft ähnlich fundamental auf den Kopf zu stellen, wie das Internet die Kommunikation», sagt Fintech-Investor Marc P. Bernegger zu 20 Minuten. Derzeit seien viele Anwendungsfälle der Technik allerdings noch sehr vage formuliert und es sei noch nicht klar, welche Lösungen sich tatsächlich durchsetzen werden.

• Drohnen
Amazon, Google oder auch die Schweizer Post denken darüber nach, ferngesteuerte Fluggeräte zur Auslieferung von Paketen einzusetzen. Gemäss den Plänen der Post dürften bereits in fünf Jahren postgelbe, ferngesteuerte Drohnen über unseren Köpfen herumschweben – beladen mit Paketen bis zu einem Gewicht von einem Kilogramm. Auch an der IFA-Messe in Berlin spielten die Flugkörper dieses Jahr wieder eine grosse Rolle.

• Internet of Things
Internet der Dinge bedeutet, dass Computer als eigenständige Geräte zunehmend verschwinden und durch «intelligente Gegenstände» ersetzt werden. Die immer kleineren, eingebetteten Computer sollen Menschen unterstützen, ohne überhaupt aufzufallen. Somit können Gegenstände auch aus der Ferne überwacht und kontrolliert werden, so Experten von Pricewaterhouse Coopers. Ein Beispiel ist der Kühlschrank, der selbst neue Lebensmittel bestellt, wenn diese ausgegangen sind.

• Roboter
Oliver Bendel, Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz, erkärt, dass es zwei Arten von Robotern gibt: Software- und Hardwareroboter. Erstere sind eigentlich ein Synonym für die bereits genannte Künstliche Intelligenz. «Ein Hardwareroboter ist im Gegensatz dazu nichts anderes als ein Bewegungsautomat», so Bendel. Mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz könne dieser Bewegungsautomat schliesslich vielfältige Aufgaben wahrnehmen, zum Beispiel in der Autoproduktion und in Pflegeberufen.

• Virtuelle Realität
Virtuelle Realität ist die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung von Wirklichkeit in einer in Echtzeit computergenerierten, komplett virtuellen Umgebung. Im Gegensatz zur Augmented Reality kommt es nicht zu einer Vermischung mit der realen Welt. Alles bleibt somit digital. Eine bekannte Anwendung ist das Gamer-Headset Oculus Rift der von Facebook gekauften Firma Oculus VR.

• 3-D-Druck
3-D-Druck, in der Fachsprache Additive Manufacturing genannt, ermöglicht das Erstellen dreidimensionaler Gegenstände mit besonderen Druckern, die computergesteuert flüssige und feste Werkstoffe übereinander zu Gegenständen aufschichten. In Zukunft könnte die Technik sogar in der Medizin zum Einsatz kommen, zum Erstellen von Ersatzhaut nach Verbrennungen zum Beispiel.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • luk b. am 12.09.2016 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Aussagekraft

    PwC filtert nach diesen Themen. Na und? Für jene, die sich für solche Dinge auch nur ein wenig interessiert, ist das alter Tobak. Bitcoin insbesondere. Ist das nicht schon wieder am Anschlag? Fliegende Pakete? Aber auch nur, bis sich Hobbyjäger ein paar Spässe erlauben. Der Artikel hat also insgesamt eine sehr kleine Aussagekraft.

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  • Der Scheue Peter am 12.09.2016 20:27 Report Diesen Beitrag melden

    Gott sei dank

    Ich freue mich auf die Roboter, dann habe ich endlich eine Freundin die mich liebt.

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  • John John am 12.09.2016 20:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Roboter

    Ich warte schon lange auf den Roboter, der mir den kompletten Haushalt macht und auch kocht...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Andy K. am 13.09.2016 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Biomechanik

    Die Biomechanik wird auch kommen. Blinde werden wieder sehen können und sind vielleicht am Ende sogar den gesunden überlegen da sie für ihre Hardware spezifische Updates machen können welche z.B. Augmented Reality beinhaltet.

  • Acuaria am 13.09.2016 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Kühlschrank

    Innovation ist gut. Trotzdem brauche ich keinen selbstbestellenden Kühlschrank. Dem muss ich dann ja dauernd melden, dass ich morgen nicht frühstücke und somit kein neues Joghurt brauche, dass ich nächste Woche im Urlaub bin und nichts brauche, dass ich das abgelaufene Plätzli trotzdem noch essen werde..... da brauche ich ja mehr Zeit, als wenn ich Einkaufen ginge. Ausserdem ist nur Butter + Milch fix, der Rest nach Gluscht und Laune.

  • Rednek am 13.09.2016 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich mag keine Roboter

    Ich mag keine Roboter... Währe es Mord wenn man einen beseitigen würde??? Ich denke nicht dass Sie der Zukunft viel bringen!! ausser man ist zu faul zum es selber machen

  • Bartli am 13.09.2016 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wie wird die Zukunft ausehen?

    Na klar muss unser Land mithalten. Im Laufe der Zeit wird sich aber zeigen, wie nächste Generationen damit klarkommen. Je mehr Technik, um so teuerer die Raparaturen oder Ersatz. Und was mit all den Arbeitnehmern, welche Berufe erlernten die dann wegfallen? Wer zahlt Arbeitslosigkeit? Kommt man in Selbstkostentragende Dauerausbildungen? Stehen in Folge der Arbeitslosenzahl überhaupt noch genügend Arbeitsplätze zur Verfügung, weil Arbeit durch Technik ersetzt wurde? Was bleibt dann? Casingshows, Realitysendungen, Sexgewerbe oder die Strasse? Zweiter Arbeitsmarkt unter Zwang?

    • Chris am 13.09.2016 11:21 Report Diesen Beitrag melden

      Neue Technologien bringen neue Jobs

      ...genau so wie die Erfindung des Fliessbandes zu einer hohen Arbeitslosigkeit geführt hat? Nicht wirklich, oder? Neue Technologien führen zu neuen Jobs und neuen Arbeitsmodellen. Bleibt offen und anpassungsfähig.

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  • Kurt am 13.09.2016 00:17 Report Diesen Beitrag melden

    7 davon sind Schrott

    Hipster Schwachsinn welchen man echt nicht braucht. Nur der 3D Drucker macht Sinn

    • Peter(TOO) am 13.09.2016 06:45 Report Diesen Beitrag melden

      @Kurt

      Augmented Reality wünsche ich mit jedes mal, wenn ich vor den Gewürzregal im Laden stehe und genau weiss welches Gewürz ich will! Ein Blick aufs regal und die drei Fächer mit Oregano wären mit einem roten Punkt markiert.

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