Plan für 2020

11. April 2018 23:36; Akt: 12.04.2018 00:50 Print

Airbus richtet Schlafplätze im Frachtraum ein

Schlechter Schlaf an Bord soll bald kein Thema mehr sein: Flugzeugbauer Airbus will Betten im Frachtraum installieren.

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Genügend Beinfreiheit: Schlafkabinen im Airbus-Frachtraum. Bild: Airbus

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Die Beine schmerzen, die Füsse schlafen ein, der Nacken ist verspannt: Auf Langstreckenflügen werden die Nerven vieler Passagiere strapaziert. Darum will Airbus nun Betten in den Frachtraum einbauen, berichtet der «Tages-Anzeiger».

Zunächst sollen Airbus-A330-Grossraumflugzeuge damit ausgerüstet werden. Für das Design und die Entwicklung der Liegeflächen hat Airbus den Sitzproduzenten Zodiac Aerospace verpflichtet. Die Schlafräume sollen ab 2020 zum Einsatz kommen. Auch bei den A350-Maschinen könnten entsprechende Abteile eingebaut werden.

Spielplatz und Konferenzraum geplant

Airbus zufolge sollen die Betten als Module installiert werden. Diese seien austauschbar mit regulären Cargo-Containern, schreibt Airbus. So kann der Frachtraum schnell umgebaut und wieder für seinen eigentlichen Zweck genutzt werden.

Neben Schlafplätzen zeigen die Pläne von Airbus auch einen geplanten Familienbereich mit Spielplatz, eine Lounge und einen Konferenzraum, die ebenfalls im Frachtbereich eingebaut werden könnten.

Ultralange Flüge erträglicher machen

Laut dem Flugnachrichtenportal Aerotelegraph können mit den Schlafkabinen nicht mehr Passagiere als zuvor transportiert werden. Denn beim Start müssen sich die Reisenden auf ihrem regulär gebuchten Sitz befinden. Erst danach können sie zu den Schlafplätzen ins Unterdeck hinabsteigen.

Auch die Airline Qantas hat bereits über Schlafbereiche in ihren Maschinen nachgedacht, schreibt das Nachrichtenportal Bloomberg.

Übernommen von «Tages-Anzeiger», bearbeitet durch 20 Minuten.

(chi)