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06. Dezember 2012 07:51; Akt: 06.12.2012 11:23 Print
Arbeitslosigkeit in der Schweiz steigt und steigt
Im November waren über 132'000 Menschen in der Schweiz auf Arbeitssuche – das sind fast 11'000 mehr als noch im Oktober. Damit überschreitet die Arbeitslosenquote die 3-Prozent-Marke.
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat im November den fünften Monat in Folge zugenommen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,9 Prozent im Oktober auf 3,1 Prozent. Damit überschreitet die Schweizer Arbeitslosenquote erstmals seit Februar 2012 wieder die 3-Prozent-Grenze.
Insgesamt waren im November 132'067 Arbeitslose registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Das waren 6531 mehr als im Oktober. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit in der Schweiz um 9 Prozent oder 10'958 Personen.
Der Anstieg ist für Dominique Babey, Leiter des Bereichs Arbeitsmarkt beim Seco, keine Überraschung. «Dies widerspiegelt sehr genau die momentane Situation», sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass rund 80 Prozent des Anstiegs auf saisonale und nur 20 Prozent auf konjunkturelle Gründe zurückzuführen sei.
In den kalten Herbst- und Wintermonaten sind es unter anderem Arbeitnehmende des gewichtigen Baugewerbes, welche von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Im November registrierte das Seco in dieser Branche im Vergleich zum Vormonat 32,8 Prozent mehr Arbeitslose.
Industrie leidet
Allerdings spielt auch die konjunkturelle Lage weiterhin eine gewichtige Rolle. «Die Gründe bleiben die gleichen: der starke Franken und die Krise der Euro-Länder», sagt Babey.
Darunter leidet die Schweizer Industrie, der Tourismus sowie der Detailhandel. Im Vergleich zum Vormonat wurden im Industriesektor 14,8 Prozent mehr Arbeitslose gemeldet, innert Jahresfrist 28 Prozent. In absoluten Zahlen: Seit November 2011 haben fast 6200 Personen aus der Industrie ihre Stelle verloren.
«Ob die Talsohle in der Industrie erreicht ist, kann ich nur schwer beurteilen», sagt Babey. «Der starke Franken und das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld machen die Situation und damit Prognosen schwierig.» Das Seco rechne aber im kommenden Jahr mit einer Zunahme der Quote von durchschnittlich 0,4 Prozentpunkten über alle Branchen hinweg. Im Durchschnitt bedeute das 16'000 mehr Arbeitslose.
Deutlich mehr arbeitslose Bankangestellte
Im Bankensektor waren im November 4180 Personen als arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Oktober bedeutet dies eine Zunahme von 5,5 Prozent. Innert Jahresfrist nahm die Arbeitslosigkeit unter Bankangestellten allerdings um satte 27,1 Prozent zu.
Und die jüngsten Abbaumeldungen der beiden Grossbanken UBS
und CS
werden ihre Wirkung je nach Unternehmenssituation über längere Zeit hinaus zeigen. «Die Arbeitslosigkeit dürfte in den nächsten Jahren aufgrund der strukturellen Anpassung im Bankensektor zunehmen», sagt Babey. Allerdings hätten Hochqualifizierte relativ gute Chancen, eine neue Stellen zu finden.
Zentralschweiz top
Nach Regionen betrachtet, schwingt die Zentralschweiz positiv obenaus. Keiner der sechs Kantone weist eine höhere Arbeitslosenquote als 2 Prozent auf. Obwalden liegt mit einer Quote von 1,0 Prozent schweizweit an der Spitze. Im Vergleich dazu liegt Genf mit einer Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent am anderen Ende der Skala.
(sda)
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Outsourcing + fehlender Kündigungsschutz
Jetzt gibt es auch bei UBS und CS Pläne für Outsourcing im IT-Bereich. Es ist davon auszugehen, dass ein grosser Teil der freigestellten Fachkräfte vorübergehend oder auf Dauer arbeitslos sein wird. Dadurch werden die Kosten der Reorganisation dem Gemeinwesen (RAV) aufgebürdet. Siehe auch "Schweizer Programmierer als Auslaufmodell" auf tagesanzeiger.ch
Aber doppelte Schleichwerbung
im Internet ist vielleicht ein Modell der Zukunft.
Erwachet
Und die Kosten der Uebervölkeung bezahlt der kleine CH Steuerzahler und die lieben Politiker füllen ihre Taschen
Wo sind sie denn?
Wenn man die Komentare hier so liesst könnte man meinen es gäbe unzählige und gut qualifizierte Schweizer Arbeitslose welche alle durch Ausländer verdrängt wurden. Weshalb finde ich die für meine Kunden nicht!? Ich suche mehrere Polymechaniker, für die Montage und Fertigung, des weiteren suche ich Schreiner für den Bankraum und die Montage, ich habe auch noch Kunden die dringend gute Hochbauzeichner suchen. Meine Kunden würden sogar ein extra Prämie zahlen wenn ich Ihnen eine/n Schweizer/in bringe. Wo sind den all die arbeitslosen Schweizer?
Good bye
Sie sind weg, weil sie die Nase voll hatten... Ich kann 3 Sprachen (F / D / E), habe 5 Jahre elektronik studiert, bin 28 und finde keine Stelle. Zurzeit orientiere ich mich beruflich um, um Travel agent zu werden. Sobald ich mein (weltweit annerkanntes) zeugnis bekomme, geh ich auch weg!!! In Asien geben Arbeitgeber Jungen bessere Chancen als hier in Europa, wo man 20 Jahre Erfahrung braucht um Klo zu putzen.... Es ist jetzt besser ein Expat zu sein als ein einheimischer... So noch 6 Monate und Tschüss!!!