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Klimawandel
06. Mai 2011 11:46; Akt: 06.05.2011 12:37 Print
Arnies NGO zieht es in die Schweiz
Arnold Schwarzeneggers R20-Gruppe, in der Regionen gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen, lässt sich in Genf nieder. Den Kanton freut's - er übernimmt anfänglich gar die Mietkosten.

Sein Smile beglückt schon bald Genf: Arnold Schwarzenegger, Ehrenpräsident der R20-Gruppe. (Bild: Reuters)
Im Dezember 2009, anlässlich des Klimagipfels von Kopenhagen, rief Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger die R20-Gruppe ins Leben. Seither nimmt er die Funktion des Ehrenpräsidenten wahr. Die «Regions of Climate Action Charter» versteht sich als globale Initiative im Kampf der Regionen gegen den Klimawandel.
Infografik Wasservorkommen weltweitKlimaerwärmungNun verlegt die Nichtregierungsorganisation (NGO) ihren Sitz in die Schweiz, genauer gesagt in den Genfer Nobelvorort Versoix. Dies bestätigte R20-Direktor Christophe Nuttall gegenüber der SDA. Genf habe man als Sitz gewählt, weil sich in der Stadt viele UNO-Organisationen befinden, die sich mit Klima- und Umweltfragen beschäftigen. Auch die vielen NGOs und Privatbanken hätten den Entscheid beeinflusst.
Temperaturanstieg von mehr als 2 Grad verhindern
Die R20-Gruppe – R für Regionen und 20 für das Jahr 2020 – umfasst bisher rund 30 Regionen. Mit gezielten Massnahmen wollen die Regionen sich dafür einsetzen, einen Temperaturanstieg von mehr als 2 Grad im Vergleich zum Jahr 1990 zu verhindern.
Die lokalen Behörden hätten häufig keinen Zugang zum erforderlichen Wissen und zu den nötigen finanziellen Mitteln, um Klimaschutzprojekte durchzuführen, so Nuttall. R20 wolle den Regionen diesen Zugang ermöglichen. Schwarzenegger selbst stapelt dabei nicht gerade tief: Gegenüber dem amerikanischen Magazin «The Global Journal» sagte er, dass seine NGO im Verlauf der nächsten fünf Jahre fähig sei, Projekte im Umfang von 100 Milliarden Dollar zu lancieren.
In Genf freut man sich über den jüngsten NGO-Zuwachs: Gemäss den üblichen Vereinbarungen gegenüber Nichtregierungsorganisationen übernimmt der Kanton während der ersten zwei Jahre die Mietkosten für die Räumlichkeiten. Günstig dürfte dies nicht sein – die Büros werden ab November in der vornehmen Villa Montfleury bezogen.
(fum/sda)
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Alle 5 Kommentare
































Nicht zu fassen!! Wieso werden reiche
Leute auch noch vom Kanton finanziert!?? Gibt es denn in der CH niemanden, dem ihr dass Geld geben könntet?? Oder Jemand der es besser gebrauchen könnte?? Oder ist das Volk in euren Augen einfach da um es zu verarschen!?? Macht ihr dass nicht bereits mehr als zu genüge?? Eine riesen Sauerei so etwas, es wird Zeit dass mal endlich was passiert!!! Sorry aber ein normaler Mensch kann das nicht gewesen sein, der diese Idee hatte!! Und von gesundem Verstand will ich erst garnicht anfangen...
Zahlen oder bleiben, wo er herkommt
Wenn schon, sollen sie Miete und Steuern zahlen, andernfalls haben sie in der Schweiz nichts verloren. Und warum muss es eigentlich ein "Nobelvorort" sein, wenn man die Welt "retten" will?
Mietübernahme...die CH hat's ja nötig
Schön für die Schweiz ein NGO für die Rettung des Planeten anzusiedeln. Die vorübergehende Übernahme der Miete finde ich dann doch zu viel des Guten...oder hat Genf plötzlich weniger Arbeitslose, Befürftige, günstigen Wohnraum, ein ausgeglichenes Budget...ach so, ich darf nicht immer alles schlechtreden? Ja, klar dann gründe ich zuerst eine NGO, eine Stiftung, dann aber darf ich oder?
Gute Idee!!
Lieber Christ Steffen, mir gefällt Deine Idee supergut: Gründe eine Stiftung, die sich für etwas Gutes einsetzt, und dann gönne ich Dir die Steuererleichterung von Herzen gern.
Warum in die Schweiz umsiedeln??
Mr.Schwarzenegger koennte ja sicher auch nach Oestereich ziehen ,um dort Gutes zu vollbringen.Hat er den Arbeitserlaubniss??