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Gamen als lukrativer Job
22. September 2010 22:59; Akt: 22.09.2010 21:43 Print
Bis 600 000 Dollar pro Jahr
von Alex Hämmerli - Immer mehr Menschen verdienen mit dem Computerspielen Geld. Unternehmen haben E-Sport-Turniere als Werbeplattform entdeckt.

An einem E-Sport-Anlass treten Gamer im Mehrspielermodus gegeneinander an. (Bild: Vario Images)
Der «elektronische Sport», das wettkampfmässige Spielen von Computer- und Videogames, gewinnt weltweit an Bedeutung. Was früher – wenn überhaupt – als Hobby betrieben wurde, sichert heute Tausenden von Menschen den Lebensunterhalt. «In Südkorea, dem Mekka des E-Sports, verdienen Top-Spieler bis zu 600 000 Dollar pro Jahr», sagt Ibrahim Mazari, Sprecher des Kölner Spiele-Turnierveranstalters Turtle Entertainment. Auch in Europa gibt es mittlerweile eine Handvoll Spieler, die mit E-Sport ihr Geld verdienen. «Die erfolgreichsten fünf europäischen Spieler beziehen Jahresgehälter zwischen
In der Schweiz gibt es laut Dario Salice, Präsident der Swiss E-Sports Federation, noch keine Spieler, die hauptberuflich dem E-Sport nachgehen. «Rund zwei Dutzend finanzieren sich aber mit ihrem Hobby die Reisekosten für die internationalen Turniere.»
Die E-Sport-Branche generiert laut Mazari einen jährlichen Umsatz von rund 100 Millionen Dollar, Tendenz steigend. Turtle Entertainment habe in den vergangenen Jahren Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich verzeichnet. «Und dieses Jahr werden wir um weitere zehn Prozent zulegen.» Die Branche lebt vor allem vom Sponsoring grosser Unternehmen, etwa dem Chiphersteller Intel, der mit dem Engagement sein biederes, technokratisches Image ablegen will.




























