Heimlieferung in der Schweiz

18. April 2017 11:27; Akt: 18.04.2017 13:44 Print

Burger King liefert den Whopper an die Haustür

Whopper und Pommes frites können Schweizer jetzt auch zu Hause essen: Burger King startet einen Heimlieferservice. McDonald's zieht nicht mit.

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Der Magen knurrt, doch der Kühlschrank ist leer: Wer sich in dieser Situation befindet, bestellt sich gern etwas beim Lieferservice. Am beliebtesten waren bisher Pizzas, doch nun will auch Burger King im Liefergeschäft mitmischen. Ab sofort können sich Kunden in Zürich Oerlikon ihren Whopper mit Pommes frites nach Hause bestellen.

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Im April und Mai gehen dann drei weitere Burger-King-Restaurants in Lausanne, Freiburg und Genf im Rahmen eines Testbestriebs mit einem Lieferservice an den Start. Bestellt werden kann immer abends ab 18 Uhr und von Montag bis Freitag auch über Mittag. Ob man selbst im Lieferumkreis der entsprechenden Filialen wohnt, kann man über die Website Burgerkingdelivery.ch herausfinden. Der Mindestbestellwert ist mit 28 Franken eher hoch.

Nach Testphase schrittweise Ausweitung

Nach erfolgreicher Testphase soll der Lieferservice in der Schweiz sukzessive ausgeweitet werden. Als Grund für die Einführung des Angebots nennt Burger King auf Anfrage von 20 Minuten die «grosse Nachfrage nach Heimlieferungen» vonseiten der Kunden. «In Deutschland bieten wir diese schon seit 2015 an und sie sind sehr beliebt», sagt ein Sprecher.

Das Sortiment der Home Delivery ist dem der Filialen grundsätzlich sehr ähnlich. Nicht verfügbar sind allerdings Milchshakes oder Glacen, da diese auf dem Transportweg schmelzen würden. Damit die Burger warm bleiben, hat Burger King extra neuartige Verpackungen und Tragboxen entwickelt. Partner von Burger King ist der Lieferant Foodarena, der die Gerichte mit Autos und Motorrädern innerhalb von 30 Minuten ausliefern soll.

Zweiter Versuch von Burger King

Es ist bereits das zweite Mal, dass Schweizer Burger-King-Menüs nach Hause bestellen können. Einen ersten Versuch mit Heimlieferungen hatte der Burgerbrater im Jahr 2007 in Basel gewagt. Damaliger Lieferpartner war eine Basler Velokurierfirma namens Cuisine Express GmbH, deren Aktivitäten später im Betrieb des Basler Velokuriers Kurierzentrale aufgingen.

Der ehemalige Geschäftsführer Joost Oerlemans erinnert sich: «Für unsere Kuriere war es eine riesige Herausforderung, die Burger-King-Gerichte innerhalb der damals vorgegebenen 15 Minuten auszuliefern.» Im Gegensatz zu anderen Menüs kühlten Burger und Pommes frites nämlich deutlich schneller aus. Die Zusammenarbeit mit Burger King habe die Kurierzentrale aber schliesslich nicht deshalb beendet, sondern weil man sich in Vertragsverhandlungen über die Beteiligung am Umsatz nicht einig wurde.

McDonald's verzichtet

Hauptkonkurrent McDonald's testet in Deutschland die Fast-Food-Lieferung nach Hause. In der Schweiz ist hingegen noch kein Heimlieferdienst geplant. Die Warmhaltung der Burger im hiesigen Markt sei «derzeit noch eine Herausforderung», sagt Sprecherin Deborah Murith zu 20 Minuten.

(kwo/vb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mark Tlücke am 18.04.2017 11:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Warmhaltung eine Herausforderung!?! Kann ich nicht ernst nehmen. Hab mich schon lange gefragt, wann die Fastfood ketten endlich mit Heimlieferungen beginnen...

    einklappen einklappen
  • Dave am 18.04.2017 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehm ja?

    Bald ist Mittag, wo bitte kann ich bestellen? Auf der Homepage finde ich nichts!

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  • Peter am 18.04.2017 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eigentliche gut aber

    schade das Luzern nicht dabei ist.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Genco99 am 19.04.2017 17:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Übergewicht

    Nun können die Dicken noch dicker werden.

  • Mike am 19.04.2017 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    Finde ich grundsätzlich gut, aber die

    Burger sind schon kalt, wenn man sie dort kauft! Zudem ist die Qualität teilweise viel schlechter als im Ausland, obwohl es viel, viel teurer ist. Milch-Shakes sind immer eine Lotterie, und in Oerlikon kann man nicht mal mit Karte zahlen?!

  • Alumdria841 am 19.04.2017 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    St.Gallen

    Ich will lieber mal eine Filiale in St.Gallen.

  • David Gym am 19.04.2017 14:57 Report Diesen Beitrag melden

    Transfett Delivery!

    Jetzt muss ich nicht mehr die paar Schritte zum Burger King gehen, nach dem ich den ganzen Tag im Büro sitzen durfte, für mein sexy Bauchfett. Geil!

  • Markus S am 19.04.2017 13:34 Report Diesen Beitrag melden

    juhuu...

    endlich kann man sich zu hause auf dem Sofa vergiften!;)