Tourismus

05. Dezember 2012 14:12; Akt: 05.12.2012 14:22 Print

Chinesen retten Schweizer Hotellerie

Chinesische Gäste haben im Oktober 21'000 Übernachtungen mehr gebucht als im Vorjahresmonat. Einen Bogen um die Schweiz machten weiterhin deutsche Touristen.

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Die 21'000 zusätzlichen Übernachtungen chinesischer Touristen (+32 Prozent) bedeuten die stärkste absolute Zunahme. (Bild: Keystone)

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Lichtblick in einem bisher dunklen Tourismusjahr: Im Oktober hat die Anzahl Übernachtungen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf 2,6 Mio. Logiernächte zugenommen. Es ist das erste Mal seit Mai, dass die Zahl der Übernachtungen wieder gestiegen ist.

Während die Gäste aus dem Inland mit 1,3 Mio. Übernachtungen 2,5 Prozent weniger Logiernächte generierten, durften sich die Schweizer Hotels im Oktober über einen regen Zulauf von ausländischen Gästen freuen.

Die Zahl der Logiernächte von Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland nahm um 5,5 Prozent auf 1,3 Mio. zu. Dies entspricht einem Plus von 69'000 zusätzlichen Übernachtungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Mittwoch mitteilte.

Chinesische Gäste immer wichtiger

Immer wichtiger wird dabei China. Die 21'000 zusätzlichen Übernachtungen chinesischer Touristen (+32 Prozent) bedeuten die stärkste absolute Zunahme. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland meiden die Schweiz hingegen weiterhin. Mit einem Logiernächterückgang von 14'000 Einheiten (-4,2 Prozent) zeichnet diese Touristengruppe für die grösste absolute Abnahme verantwortlich.

Über die insgesamt trübe Bilanz der Sommersaison 2012 kann der positive Oktober nicht hinwegtäuschen. Nur im Mai und im Oktober sind Zuwächse registriert worden. Die übrigen Monate wiesen Rückgänge aus zwischen 7,2 Prozent (Juli) und 0,3 Prozent (August), wie es weiter heisst. Die Branche zählte zwischen Mai und Oktober 19,3 Mio. Übernachtungen. Das sind 2,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Graubünden stark vom Rückgang betroffen

Über die gesamte Sommersaison gesehen sind auch die Gästezahlen von ausländischen Besuchern wenig erfreulich. 10,8 Mio. Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent oder 318'000 Logiernächten. Die Abnahme inländischer Besucher beträgt mit 8,5 Mio. Übernachtungen 2,1 Prozent.

Am meisten zu kämpfen hatte dabei das Tourismusgebiet Graubünden. Mit einem Minus von 173'000 Logiernächten (-7,1 Prozent) empfing der Bergkanton deutlich weniger Gäste als noch in der Sommersaison 2011. Demgegenüber wies die Region Zürich mit einem Plus von 65'000 Einheiten (+2,2 Prozent) das deutlichste absolute Wachstum aus.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • josef am 05.12.2012 15:50 Report Diesen Beitrag melden

    stimmt nicht

    ne , selbst die Schweizer hauen hab

Die neusten Leser-Kommentare

  • josef am 05.12.2012 15:50 Report Diesen Beitrag melden

    stimmt nicht

    ne , selbst die Schweizer hauen hab