Wütende Anleger

19. März 2013 14:06; Akt: 19.03.2013 14:06 Print

Citigroup zahlt 730 Mio. Dollar Schadenersatz

Mit einem Deal hat die Citigroup erreicht, dass enttäuschte Anleger eine Sammelklage gegen die US-Bank zurückgezogen haben. Der Deal sei aber kein Schuldbekenntnis.

storybild

Citigroup: Sieht sich unschuldig, aber zahlt trotzdem viel Geld. (Bild: Keystone)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die US-Grossbank Citigroup zahlt 730 Millionen Dollar Schadenersatz an Anleger, die sich von dem Geldhaus hintergangen fühlen. Mit dem ausgerichtlichen Vergleich erreicht das Unternehmen, dass eine Sammelklage zurückgezogen wird.

Die Kläger hatten zwischen Mai 2006 und November 2008 Vorzugsaktien und Anleihen des Instituts gekauft, mit denen sie nach Ausbruch der Finanzkrise viel Geld verloren. Im Nachhinein sahen sie sich durch fehlende oder falsche Informationen getäuscht.

Die Bank betonte nun, der Deal sei kein Schuldanerkenntnis. Der Vergleich werde nur geschlossen, um rechtliche und finanzielle Risiken aus der Bilanz streichen zu können. Das Geld wird aus schon aufgebauten Rückstellungen für Schadenersatzprozesse gezahlt. Zugleich betonte die Geschäftsführung, seit der Finanzkrise sei das Risikomanagement stark verbessert worden.

(sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.