120-Millionen-Vergleich

16. November 2012 20:12; Akt: 16.11.2012 21:28 Print

Credit Suisse einigt sich mit US-Börsenaufsicht

Die Credit Suisse geriet ins Visier der US-Börsenaufsicht, weil sie beim Verkauf von Wertpapieren falsche Angaben gemacht haben soll. Im Rahmen eines Vergleichs zahlt die Bank nun 120 Millionen Franken.

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Wegen mutmasslicher Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit dem Hypothekengeschäft hat sich die Grossbank Credit Suisse mit der US-Börsenaufsicht SEC auf einen Vergleich geeinigt. Die CS zahlt im Rahmen des Vergleichs 120 Mio. Franken.

Dieser Betrag sei im dritten Quartal 2012 als Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten verbucht worden, teilte die Grossbank am Freitagabend mit.

Die SEC hatte Untersuchungen im Zusammenhang mit durch Hypotheken gesicherten Wertpapieren angeordnet. Der Vorwurf lautete: Die CS- Investmentbank habe in den Jahren 2006 und 2007 beim Verkauf dieser Wertpapiere falsche oder unvollständige Angaben gemacht. Mit dem Vergleich würden diese Untersuchungen gegen die CS eingestellt, hiess es weiter.

Die SEC macht die CS für Fahrlässigkeit, nicht aber für vorsätzliches oder grobfahrlässiges Fehlverhalten verantwortlich, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist. Von der CS werden die Vorwürfe der SEC weder anerkannt noch bestritten.

(sda)