Kapitalbasis aufstocken

29. November 2012 13:23; Akt: 29.11.2012 13:44 Print

Credit Suisse verkauft Uetlihof für 1 Mrd. Franken

Nachdem die Credit Suisse bereits das historische Geschäftshaus Metropol in der Zürcher Innenstadt verkauft hat, veräussert sie auch den Uetlihof beim Albisgütli.

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Die CS mietet das Uetlihof-Gebäude, ihren weltweit wichtigsten Bürokomplex, über die Dauer von 25 Jahren. (Bild: Keystone)

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Die Grossbank Credit Suisse (CS) hat eine weitere Immobilie verkauft: Das Uetlihof-Bürogebäude in Zürich wird für 1,0 Mrd. Fr. vom Norges Bank Investment Management (NBIM) übernommen.

Der norwegische Vermögensverwalter kauft den Gebäudekomplex in der Nähe des Albisgütlis für den Staatlichen Pensionsfonds Norwegian Government Pension Fund Global. Die CS erwartet aus dem Verkaufspreis laut Mitteilung vom Donnerstag einen Gewinn nach Steuern von 83,7 Mio. Franken.

Kapitalbasis aufstocken

Dieser werde über die Mietdauer verbucht, hiess es weiter. Die CS mietet das Uetlihof-Gebäude, ihren weltweit wichtigsten Bürokomplex, über die Dauer von 25 Jahren. Zudem besteht die Option, die Mietdauer um bis zu 15 Jahre zu verlängern. Die CS behält während der Mietdauer die volle betriebliche Verantwortung für den Uetlihof.

Die CS hatte im Juli verschiedene Massnahmen zur Stärkung der Kapitalbasis bekannt gegeben, nachdem die Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Kapitalaufbau gefordert hatte. So wurde im September bekannt, dass die CS das historische Geschäftshaus Metropol in Zürich an die SNB verkauft hat.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Horst B. am 29.11.2012 21:44 Report Diesen Beitrag melden

    Grösstes Verwaltungsgebäude der CS

    Der Uetlihof ist zwar weltweit das grösste Verwaltungsgebäude der Credit Suisse, aber Brady Dougan hat nie seinen Fuss über die Schwelle dieses Gebäudes gesetzt. Nicht mal zur Eröffnung des neuen Uetlihof 2 im letzten Jahr, hat er den Bau gewürdigt. Dieses Gebäude hat sich seit den 70er Jahren immer wieder gewandelt und sich vom Grossraumbüro zum "Smart Working" weiterenwickelt, was man von der aktuellen Führung leider nicht sagen kann.

  • CS'ler am 29.11.2012 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Pfui

    Da können sich die "Oberen" wieder einen dicken Bonus nehmen! Das Fussvolk muss sich ja mit 0.5% zufrieden geben, wobei viele ganz leer ausgehen werden.

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  • Mathias am 30.11.2012 02:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht irgendeine Bank

    Die Norges Bank ist die norwegische Zentralbank - also das, was bei uns die SNB ist.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Thomas am 01.12.2012 22:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schande von ZH!

    Eine Schande! Die CS verkauft den Uetlihof nur um Geld zu machen. Und entlassen trotzdem Mitarbeiter. Ich dachte immer Besitzen ist auf dauer billiger als Mieten? Aber das gilt offenbar nicht für die CS. Zum Glück arbeite ich nicht mehr dort und habe auch keine Konto mehr bei dieser Bank!

  • Alfred Escher am 01.12.2012 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Verscherbeln des Familiensilbers

    Um die Kapitalbasis aufzustocken kann das Investmentbanking verkauft oder eben das Familiensilber verscherbelt werden. Die Aktie wird dadurch das ein wichtiges Hedging-Standbein verlieren. Die Anglosaxons höhlen die Credit Suisse dreist aus, während der Schweizer Steuerzahler das Ausfallrisiko zu günstigen Konditionen versichert.

  • Pierre Lang am 30.11.2012 11:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    würde mich interessieren, was das kostet

    Die CS mietet ja auch ihre eigenen PCs und zahlt pro Monat den Betrag, den ein neuer PC kosten würde. Die Mutter aller Verlustgeschäfte... und die, die für dieses Missmanagement verantwortlich sind, streichen Dicke Boni ein und entlassen Mitarbeiter um Mitarbeiter in der Schweiz. Das war mal unser Stolz. Traurig...

  • Mathias am 30.11.2012 02:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht irgendeine Bank

    Die Norges Bank ist die norwegische Zentralbank - also das, was bei uns die SNB ist.

    • Benjamin Dorn am 01.12.2012 17:33 Report Diesen Beitrag melden

      Kurzfirst-Gewinn ist King

      der Käufer spielt hier eine unergeordnete Rolle (dumm ist der wohl kaum), Offensichtlich ist wohl, dass operativ über 25 (15) Jahre keine Ersparnis rausspringt sondern höhere Kosten. Plus Boni für die smarten Chefs für den heuer ausgewiesenen Gewinn!

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  • Die Frage am 30.11.2012 00:22 Report Diesen Beitrag melden

    Lex Koller verschärfen

    Und Investoren aus der Schweiz wollte man keine finden?