Immobilienmarkt

04. Dezember 2012 23:40; Akt: 04.12.2012 23:40 Print

Das Haus mit Garten wird zum Auslaufmodell

Der Anstieg der Immobilienpreise wirkt sich auf das Ortsbild vieler Gemeinden aus: Alte Einfamilienhäuser mit Umschwung werden häufig durch Überbauungen mit Eigentumswohnungen ersetzt.

storybild

Ortsbilder mit Häusern und Gärten werden im Kanton Zürich immer mehr durch Überbauungen geprägt.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Häuser- und Wohnungsmarkt im Kanton Zürich hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verändert. Auf den Markt kommen zunehmend alte Einfamilienhäuser aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Die Bewohnerinnen und Bewohner kommen langsam ins Betagtenalter und entschliessen sich deshalb für einen Verkauf.

Eine Renovation lohnt sich für die neuen Besitzer aber häufig nicht, weshalb die Objekte abgerissen und durch rentable Eigentumswohnungen ersetzt werden. Diese Entwicklung hat das Statistische Amt mit einer Untersuchung der Handänderungen festgestellt.

Gerade an zentralen Lagen mit steigenden Landpreisen verbreite sich das Stockwerkeigentum stark, schreibt das Amt in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Verkauf von Wohnungen sei in den letzten Jahren ein schnell realisierbares und lohnendes Unterfangen geworden.

Nur junge Familien wollen ein Haus

Für die Verkäufer bieten Wohnungen einen bedeutenden Vorteil: Ihre Käufer sind viel einfacher zu finden als jene von Häusern. Dies liegt daran, dass sich Wohnungen für Menschen in verschiedenen Lebenslagen eignen - während sich Häuser fast ausschliesslich an junge Familien richten.

Auch im Luxusmarkt ist diese Entwicklung festzustellen. Teure Eigentumsobjekte sind heute nicht mehr zwangsläufig freistehende Villen, sondern mehrheitlich Eigentumswohnungen.

(sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ro Ber To am 05.12.2012 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ökonimisch sinnvoll

    Ich finde das gut. Es ist auch Energietechnisch besser wenn mehrer Parteien unter einem Dach sind. Wenn sich JEDER seinen Traum vom Haus mit Garten erfüllen würde, dann hätten wir schon lange keinen Platz und kein Öl mehr. Auch eine schöne Terrasse ist etwas tolles.....

    einklappen einklappen
  • Diego am 05.12.2012 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Sache.

    Die Urbanisierung durch Überbevölkerung, ausgelöst durch die massive Zuwanderung fängt an heftigen Einfluss auf die Lebensqualität zu nehmen. Und da gibt es Personen die behaupten, dass die Schweiz locker 10 Mio verträgt. Vertragen? Ja. Locker? Nicht wirklich, und nur mit massivsten Einbussen am Wohlbefinden in allen Bereichen. Sicher, es gibt Personen die finden ein ständiges Gewusel wie z.B. in Mumbai toll. So zu leben macht mir aber Bauchschmerzen. Und - wenn man endlich mehr in die Höhe bauen würde, würde rundherum mehr grün bleiben.

    einklappen einklappen
  • Peschä am 05.12.2012 00:09 Report Diesen Beitrag melden

    Traurige Entwicklung

    Die Lebensqualität in einer Wohnung ist einfach nicht die gleiche, wie in einem Haus mit Garten. Es ist viel wert, wenn man die Nachbarn nicht streiten hört, Grillfeste im Garten feiern kann, sich zu Hause an die Sonne legen kann,...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Schweizer-Meinungg am 05.12.2012 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Luxus wird in 20 Jahren auch zum Alt-

    Eisen gehören - die Spirale dreht sich immer weiter - hauptsache es wird durch die Bau-Spekulanten Abgezockt was das Zeug hält - die Abzocker interessiert nicht mehr was danach ist, diese können sich einen schönen Lebensabend leisten, und sich ins Fäustchen lachen. Ganz einfach, den Bau-Spekulanten muss in Sachen Kauf-Verkauf das Preis-Handwerk gelegt werden.

  • Phil Pee. am 05.12.2012 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Kann nicht mehr hören

    Überall werden nur noch "luxuriöse Eigentumswohnungen" gebaut, ich kann nicht mehr hören! Unschöne Entwicklung!

  • Diego am 05.12.2012 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Sache.

    Die Urbanisierung durch Überbevölkerung, ausgelöst durch die massive Zuwanderung fängt an heftigen Einfluss auf die Lebensqualität zu nehmen. Und da gibt es Personen die behaupten, dass die Schweiz locker 10 Mio verträgt. Vertragen? Ja. Locker? Nicht wirklich, und nur mit massivsten Einbussen am Wohlbefinden in allen Bereichen. Sicher, es gibt Personen die finden ein ständiges Gewusel wie z.B. in Mumbai toll. So zu leben macht mir aber Bauchschmerzen. Und - wenn man endlich mehr in die Höhe bauen würde, würde rundherum mehr grün bleiben.

    • Supermario am 05.12.2012 12:10 Report Diesen Beitrag melden

      Kommt drauf an

      Kommt drauf an; wenn sich die zusätzlichen 2 1/2 Mio. schwergewichtig im Bündnerland niederlassen gibts für die aktuellen Ballungszentren nicht mehr Belastung :-)

    einklappen einklappen
  • P Dave am 05.12.2012 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Absurde These... Der Traum vom Haus

    Dieser Artikel ist irgendwie absurd. Schliesslich wird es immer junge Familien geben. Deshalb kann das nicht der Grund sein, weshalb die Einfamilienhäuser abgerissen würden, nur junge Familien wollten ein Haus und keine Wohnung. Es geht hier einzig um Profitgier!

    • Max Birch am 05.12.2012 15:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Allerdings!

      Richtig erkannt! Aus einem Einfamilienhäusschen schnell zwei Appartements draus machen, Preise erhöhen, herrlich, so macht man Kohle!!! Aber mit weniger Nachfrage nach einem eigenen Häusschen hat das meiner Meinung nach überhaupt nichts zu tun. Eher mit einem zu kleinen Budget und vor allem der Profitgier der Vermieter!!!!

    einklappen einklappen
  • Ro Ber To am 05.12.2012 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ökonimisch sinnvoll

    Ich finde das gut. Es ist auch Energietechnisch besser wenn mehrer Parteien unter einem Dach sind. Wenn sich JEDER seinen Traum vom Haus mit Garten erfüllen würde, dann hätten wir schon lange keinen Platz und kein Öl mehr. Auch eine schöne Terrasse ist etwas tolles.....

    • Supermario am 05.12.2012 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      Ja ja...

      In der Energiebilanz figurieren die Transporte immer noch etwa im Faktor zwei höher als die Heizung. Heizen kannst du bspweise auch mit erneuerbarer Energie währenddem das Autofahren mit Holz vermutlich ziemlich ungemütlich ist.

    einklappen einklappen