Lohnvergleich

05. November 2016 17:24; Akt: 05.11.2016 18:11 Print

Der SNB-Präsident verdient am meisten

Die Direktionsmitglieder der Schweizerischen Nationalbank sind die Topverdiener. Doch wie stark unterscheiden sich die Gehälter der Notenbankpräsidenten?

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Die «NZZ» hat die Gehälter aller Notenbankpräsidenten der Eurozone sowie von vier weiteren führenden Zentralbanken ausgewertet und verglichen. Das Ergebnis: Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, verdiente 2015 mit ungerechnet 1,153 Millionen Franken am meisten.

Doch auch die anderen beiden Direktionsmitglieder der SNB werden fürstlich entlöhnt: Fritz Zurbrügg und Andréa M. Maechler verdienten im letzten Jahr gleich viel (906'500 Fr. plus individuelle Arbeitgeberbeiträge, Pensionspläne und AHV) wie Jordan.

Carney fast gleichauf

Auf Platz zwei der Ranglisten der Entschädigungen von Notenbankpräsidenten liegt der Kanadier Mark Carney. Carney ist Chef der Bank of England; er erhielt umgerechnet rund 1,053 Millionen Fr. Wäre das Pfund im Rahmen des Brexit-Votums nicht eingefallen, wäre Carney mit umgerechnet fast 1,3 Millionen Fr. der Top-Verdiener unter den Zentralbankern gewesen.

Der Belgier Jan Smets, die Nummer drei der Liste, verdiente deutlich weniger als die beiden Erstgenannten: Der Gouverneur der Nationale Bank van België kommt als bestbezahlter Notenbanker der Euro-Zone auf den Betrag von knapp 528'000 Fr.

Fed-Chefin verdient rund sechsmal weniger als Jordan

Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, erhielt umgerechnet 420'000 Franken. Dafür erhält der Italiener noch ein paar Extras: Die EZB stellt ihm einen Amtssitz in Frankfurt; ausserdem hat er ein Anrecht auf einige Zusatzleistungen wie etwa eine Haushaltshilfe.

Weit abgeschlagen im internationalen Vergleich liegt Janet Yellen. Die Chefin der amerikanischen Notenbank Federal Reserve erhielt umgerechnet rund 194'000 Fr. Im untersten Bereich der Gehaltsskala liegen die Präsidenten der Zentralbanken von Litauen (ca. 90'000 Fr.) sowie Malta und Griechenland (jeweils rund 98'000 Fr.); also aus Ländern mit tiefem Preisniveau.

(nag)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SoEinBlödsinn am 05.11.2016 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Komisch

    Merke nur ich, das da etwas aus dem Ruder gelaufen ist?

  • Hans Hurter am 05.11.2016 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abzocken

    Das ist viel zu viel! !!!

    einklappen einklappen
  • Hensi am 05.11.2016 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Vier Jahre arbeiten. dan hat er so viel verdient wie ich in meinem ganzen Leben!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Go for all am 06.11.2016 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Über bezahlt

    interessant, dass ein kleines Land wie die Schweiz, solche Löhne bezahlt. Dann müssten Länder, die was zu sagen haben auf dieser Welt, das x-Fache verdienen. So ist es aber nicht. Zeigt einmal mehr, wie überbezahlt unsere Heinis sind. Den Steuerzahler freuts.

  • Der Ironiker am 05.11.2016 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötige Habgier

    Bitte den Superreichen 99% auf Einkommen und Vermögen versteuern und unter den normal und wenig Verdiener verteilen. oder diese Habgierigen Leute gleich ganz von der Gesellschaft ausschließen.

  • Daniel K. am 05.11.2016 20:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ..

    Wer hätte das gedacht..

  • Werni am 05.11.2016 20:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Inkjet

    Ist schon geil, wenn man sich seinen Lohn selber ausdrucken darf;)

  • Kurt am 05.11.2016 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Kann das nicht beurteilen

    Ich nehme an der Mann hat eine riesen Verantwortung. Dennoch mag ich die Negativzinsen nicht. Das ist nach meiner Meinung sowas wie Diebstahl.