Teuerung

10. Februar 2012 12:25; Akt: 10.02.2012 12:25 Print

Die Preise sind gesunkenDie Preise sind gesunken

Auch wegen dem starken Franken wurden die Güter in der Schweiz im Vergleich zum Januar 2011 um 0,8 Prozent günstiger. Gegenüber dem Dezember sanken die Preise um 0,4 Prozent.

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Der Ausverkauf in den Kleiderläden habe, wesentlich zum Rückgang der Teuerung im Januar gegenüber dem Vormonat beigetragen, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS). Kleider und Schuhe sind im Januar durchschnittlich 10 Prozent günstiger geworden. Auch billigere Angebote für Pauschalreisen (-2,4 Prozent) und sinkende Elektrizitätstarife (-2,6 Prozent) hätten zu einem geringeren Preisniveau geführt.

Tiefer ins Portemonnaie greifen mussten die Konsumenten im Januar hingegen für alkoholische Getränke und Tabak (+0,9 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,6 Prozent) oder Restaurant- und Hotelbesuche (+1,0 Prozent). Auch die Kosten für den Verkehr stiegen mit 0,1 Prozent leicht an.

Bei den Nahrungsmitteln registrierte das BFS unterschiedliche Entwicklungen: Weniger kosteten Trockensuppen, Gewürze, Saucen, Konfitüren und Bienenhonig. Teurer wurden Kaffee, Frucht- und Salatgemüse, Süssgetränke, Halbhart- und Hartkäse, Mineralwasser, Kernobst und Rindfleisch. Die Teuerung im Januar sei auch wegen der vielen Aktionen im Dezember und saisonaler Preisschwankungen zustandegekommen, schreibt das BFS.

Importierte Güter werden günstiger

Die Güter aus der Schweiz verteuerten sich im Januar gegenüber Dezember um 0,1 Prozent. Dies entspricht auch der Teuerung im Vergleich zum Januar 2011. Die importierten Güter hingegen wurden im Vergleich zum Dezember um 1,8 Prozent günstiger - im Jahresvergleich sogar um 3,2 Prozent.

Zu dieser Entwicklung dürfte vor allem der starke Franken, respektive die im Vergleich schwachen Währungen Euro und Dollar, beigetragen haben. Im Jahr 2011 kamen 80 Prozent aller Importe in die Schweiz aus Europa.

(sda)

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