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«Bilanz»-Ranking
29. November 2012 16:24; Akt: 30.11.2012 10:48 Print
Die Reichsten sind noch reicher geworden
Die 300 Reichsten der Schweiz besitzen zusammen 512 Milliarden Franken – deutlich mehr als 2011. Der Reichste: Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Auf dem 2. Platz ist neuerdings ein Sohn eines ausgewanderten Käsehändlers.
Schuldenkrise hin, Frankenstärke her, die 300 reichsten Einwohner der Schweiz sind in diesem Jahr nochmals reicher geworden. Und das nicht zu knapp: Zusammen verfügen sie derzeit über 512 Milliarden Franken, wie das neuste Ranking der «Bilanz» zeigt. Das sind 6,1 Prozent oder 31 Milliarden Franken mehr als 2011. Würde man das Geld an die Schweizer Bevölkerung verteilen, bekäme jeder 64'000 Franken.
Bildstrecken Forbes Rangliste der SuperreichenDer Reichste der Reichsten bleibt auch dieses Jahr der Schwede Ingvar Kamprad (siehe Bildstrecke). Der notorisch knausrige Ikea-Gründer führt die Liste seit mittlerweile elf Jahren an. 2012 ist sein Vermögen um drei Milliarden Franken auf gigantische 38 bis 39 Milliarden gestiegen. Zweitreichster Einwohner der Schweiz ist neuerdings Jorge Lemann. Der Sohn eines nach Brasilien ausgewanderten Käsehändlers aus dem Emmental hat dieses Jahr einen enormen Vermögenszuwachs hingelegt: Neu nennt er 18 Milliarden Franken sein Eigen, 2011 war es noch halb so viel.
Den Bieraktien sei Dank
Den Geldsegen verdankt Lemann seinem Aktienpaket von rund 15 Prozent am Biergiganten Anheuser-Busch InBev, dessen Börsenwert in die Höhe schoss. Die Familien Hoffmann und Oeri wurden durch Lemann auf den dritten Platz verdrängt, obwohl ihre Roche-Beteiligung 3 Milliarden Franken mehr wert ist als 2011.
Die 300 Reichsten profitierten 2012 insbesondere von Kursgewinnen an den Aktienbörsen. Das Vermögen vermehrte sich zudem durch Preissteigerungen im Immobilienmarkt in der Schweiz, die immer noch hohe Schmuck- und Uhren-Nachfrage sowie den ungebrochenen Boom im Kunsthandel.
Jeder zehnte Milliardär lebt in der Schweiz
123 der 300 Reichsten besitzen eine Milliarde Franken oder mehr. Weltweit lebt jeder zehnte Milliardär in der Schweiz. Das Land wirkt wie ein Magnet für Gutbetuchte: Beinahe jeder zweite der 300 Reichsten ist aus dem Ausland zugezogen. Vor allem den Deutschen behagt das (Steuer-)Klima in der Schweiz: Sie stellen einen Fünftel aller Superreichen.
(ahi)
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Kleine Rechnung
Wenn die Reichen immer mehr Geld haben, dann müsste das bei den "Armen" weniger sein. Tendenz steigend!
Back to the Basics
Auf einer Seite sind wir selber Schuld. Besser wir fahren x km um bei Grosshändlern Möbel zu kaufen. Kaufen essen bei Grossfirmen. Käse bei international tätigen Konzernen. Wie wärs wenn man die lokalen wieder mehr unterstützt. Kauft Käse von dem Kleinerzeuger... Möbel vom Möbelschreiner. Früchte und Gemüse Fleisch und Eier etc vom Bauer. Medizin aus der Natur.... Brot vom lokalen Bäcker der noch selber bäckt...! Ferienhotels selber vor Ort bucht. Nicht weils billiger ist Fleisch von Neuseeland zu essen... Nicht weils billiger ist Knoblauch von Argentinien zu kaufen! Support your local People!
JaJa
Diese Kathegorie wird man wohl nie im Aldi oder Lidl antreffen.