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Zins-Manipulation
11. Dezember 2012 15:30; Akt: 11.12.2012 15:34 Print
Drei Verhaftungen nach Libor-Skandal
Wegen Verdachts, den Referenzzinssatz Libor manipuliert zu haben, sind in Grossbritannien drei Männer festgenommen worden. Ermittelt wird auch gegen UBS und CS.

Ein Libor-Skandal erschüttert das Londoner Finanzviertel. (Bild: Keystone)
In den Libor-Skandal könnte bald Bewegung kommen. In Grossbritannien nahm die Ermittlungsbehörde für besonders schwere Betrugsfälle (Serious Fraud Office) drei Männer fest, die unter Verdacht stehen, den Referenzzinssatz Libor manipuliert zu haben.
Die drei britischen Staatsbürger werden derzeit wegen der Vorwürfe verhört, teilte die Behörde am Dienstag in London mit. Die Männer seien 33, 41 und 47 Jahre alt. Mehr wurde nicht mitgeteilt.
Ermittlungen auch gegen UBS und CS
Nachdem die britische Grossbank Barclays im Sommer eingeräumt hat, den Libor zumindest teilweise manipuliert zu haben, ermitteln die Behörden weltweit gegen zahlreiche Banken. Darunter sind auch die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse.
Die Ermittlungen sind sehr komplex. Eine Betrugsabsicht ist den Instituten wegen der intransparenten Methoden zur Festsetzung des Libors schwer nachzuweisen.
(sda)
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