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Studie
20. Oktober 2008 21:36; Akt: 20.10.2008 20:36 Print
Europas beste Köpfe zieht es in die Schweiz
Eine neue Studie zeigt: Europäische Chefs gehen gerne ins Ausland – am liebsten in die Schweiz.
Die Studie des Karrieredienstes Experteer zeigt, dass 13% der europäischen Führungskräfte ihr Land für einen neuen Job verlassen haben. Die Schweiz geht aus diesem «War of Talents» als klare Siegerin hervor. Es wandern 42% mehr Führungskräfte in die Schweiz ein, als eidgenössische Chefs im Ausland Stellen annehmen. Das ist absolute Spitze in Europa.
Fühlen sich wohl in der Schweiz: Topmanager Carsten Schloter (D, Swisscom)...
Joseph Hogan (USA, ABB)...
und Paul Bulcke (B, Nestlé). (Bilder: Key/Reu)
Ebenfalls mehr Zu- als Abwanderer bei Topkräften verzeichnen die Niederlande, Belgien und Spanien. Die umgekehrte Bewegung verspürt vor allem Deutschland: Kein anderes westeuropäisches Land verliert so viele Manager. Deutschland beklagt 10% mehr qualifizierte Ab- als Zuwanderer. Weitere Verlierer im Westen sind Frankreich mit 9% und Grossbritannien mit 8% abwandernden Spitzenkräften.
Am härtesten trifft es die osteuropäischen Länder: Rumänien, Polen und Co. verlieren mit durchschnittlich 18% mehr als jedes andere Land in Europa. Die internationalen Wanderbewegungen finden vor allem im Finanzsektor sowie in der IT-Branche statt.
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