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19. Dezember 2011 14:12; Akt: 19.12.2011 14:29 Print
Fleisch in Basler Beizen hat zu viele Keime
Das Basler Kantonslabor zeigt mehr Restaurants die gelbe Karte: Bei systematischen Betriebskontrollen hat es im ablaufenden Jahr 43 Prozent der Fleischproben beanstandet.

Zuviele Verderbniskeime in den Fleischproben. (Bild: Keystone)
Schlechte Noten für Basler Restaurants: Von insgesamt 143 Fleischproben wurden 61 Proben aus 39 Betrieben beanstandet. In den meisten Bemängelten - 48 Prozent - waren zu viele Verderbniskeime. Dies deute darauf hin, dass in den Betrieben die Hygienevorschriften ungenügend beachtet werden, schreibt das Kantonslabor. In den Vorjahren waren zwischen 30 und 39 Prozent der Proben bemängelt worden.
Bildstrecken Verfaulter Fisch am ZollLebensmittelskandaleAlle Lebensmittelproben in Restaurants wurden zwischen Dezember 2010 und November 2011 genommen. Die Berichte dazu wurden am Montag publiziert.
Trotz der relativ hohen Beanstandungsquote sei die Gesundheit der Konsumenten nicht direkt beeinträchtigt worden. Die beanstandeten Produkte seien jedoch im Wert vermindert und täuschten den Konsumenten bezüglich Frische und einwandfreier Qualität.
Manches besser als in den Vorjahren
Bei anderen Produkten lagen die Beanstandungsquoten 2011 zum Teil deutlich unter jenen des Vorjahres. So auch beim Reis, bei dem sie von 35 auf 26 Prozent sank. Von 58 Reis-Proben wurden 20 kritisiert; sie stammten aus 20 Betrieben.
Bei den Teigwaren überschritten 30 Prozent der Proben die Toleranzwerte; im Vorjahr waren es 31 Prozent gewesen. Beim Gemüse wurden von 126 Proben 37 beanstandet. Die Quote sank damit von 28 auf 23 Prozent.
Salate schnitten gut ab
Von 70 Suppen und Saucen wurden derweil 13 Prozent aus acht Betrieben bemängelt. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr mit 22 Prozent Beanstandungen einen starken Rückgang.
Von 23 untersuchten Salaten überschritt nur eine Probe die Toleranzwerte. Diese Beanstandungsquote liegt deutlich unter jener des Vorjahres.
Bei den Süssgerichten wurden drei von 30 Proben kritisiert: Die Quote von 10 Prozent liegt leicht unter jener des Vorjahres (11 Prozent).
(sda)
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Alle 25 Kommentare
































WC anschauen
Ich schaue mir in einem Restaurant immer die WC Anlagen an. Sind die nicht sauber, dann ist es die Küche erst recht nicht. Man kann auch mal in die Ecken etc schauen.An so was erkennt man einfach, wie genau die Leute es mit der Sauberkeit nehmen. Im Zweifelsfall einen Blick in die Küche werfen oder etwas unheikles bestellen. Und schlussendlich bringen uns ein paar Keimchen auch nicht um. Wir sind eh schon zu verweichlicht, was dies anbelangt.
Vegetarier leben gesünder.
Denn Fleischverzehr fördert das Risiko von Herzinfakten, Blinddarmentzündungen, Bluthochdruck, Osteoporose, Arthritis, Magengeschwüren, Nierensteinen, Diabetes und Krebs!
Mehr Kontrollen bitte
Die Lebensmittelkontrolleure kämen mit ihrer Arbeit kaum nach, würden sie regelmässig JEDEN Betrieb, welche Lebensmittel anbietet (Resti) oder verkauft (Detail) stichprobenartig kontrollieren. Diese Ergebnisse sind nur die Spitze eines Eisberges und bekanntlich schlummert der grössere Teil eines solchen Berges unter der Wasseroberfläche. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Fleisch, Gemüse oder andere Produkte handelt, hauptsache die Kasse klingelt, denn man weiss, Kontrollen kommen nicht so oft wie sie aber sein sollten.