Wegen Streiks

14. November 2012 11:13; Akt: 14.11.2012 15:03 Print

Flüge in die Schuldenländer gestrichen

An Schweizer Flughäfen werden etliche Flüge nach Spanien und Portugal gestrichen. Die Lage bleibt den ganzen Tag unübersichtlich. Besser sieht es da für den Bahnverkehr aus.

Bildstrecke im Grossformat »

Streiks in halb Europa.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wegen der Streiks in Spanien und Portugal fallen an den Schweizer Flughäfen etliche Flüge aus. Am Flughafen Genf mussten insgesamt dreizehn Flüge von und nach Madrid, Barcelona und Lissabon gestrichen werden, wie ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

In Zürich fielen vierzehn Flüge aus. Betroffen sind je vier Hin- und Rückflüge nach Madrid, zwei Hin- und Rückflüge nach Barcelona sowie ein Hin- und Rückflug nach Lissabon, wie eine Sprecherin sagte. In Basel fiel nach Angaben der Fluggesellschaft Swiss lediglich ein Hin- und Rückflug nach Barcelona den Streiks zum Opfer.

Insgesamt hat die Swiss bisher elf Hin- und Rückflüge von Schweizer Flughäfen nach Spanien annuliert. Die Situation sei jedoch noch unklar, sagte ein Sprecher am Vormittag.

Entwarnung auf der Schiene

Kaum von den Streiks betroffen ist in der Schweiz der Bahnverkehr. Lediglich einige Regionalzugverbindungen zwischen Italien und dem Tessin fallen am Mittwochnachmittag aus, wie eine SBB-Sprecherin auf Anfrage sagte.

So fahren auf der Strecke zwischen Chiasso TI und Albata (I) je vier Züge in beide Richtungen nicht, ebenso ein Zug von Mailand nach Bellinzona. Ausserdem fallen die Züge zwischen Luino (I) und dem Mailänder Flughafen Malpensa (I) aus. Auf dieser Strecke verkehren Ersatzbusse.

Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen

(Video: Keystone)

(sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Favelatatataraee am 14.11.2012 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Tourismus

    Pragmatisch trifft das eh nur den Tourismus. Zuhause ists sowieso am schoensten. Jetzt umso mehr.

  • s.k. am 14.11.2012 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    kleiner trost

    heute hat es wirklich weniger fluglärm.

  • Nick Cound am 14.11.2012 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Transnationaler Streik...

    ...gegen die Sparpolitik welche längerfristig alle in den Abgrund reist; Die Schwachen halt zuerst. Die Zustände alleine in Spanien sind ja bereits unsäglich. Und dazu gibt es einzig einen kleinen Artikel zur diesbezüglichen Verkehrslage, dabei wird auch bei uns die Party wohl bald ein Ende haben. Es ist eine Schande!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Urs L am 14.11.2012 21:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunliche Kreativität

    Schulden haben und streicken, geiler Lösungsansatz

  • s.k. am 14.11.2012 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    kleiner trost

    heute hat es wirklich weniger fluglärm.

  • seacloud am 14.11.2012 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    rauswurf / austritt besser

    Man kann es einfach nicht mehr hören. Das Beste ist wirklich wenn Griechenland die Drachme zurück bekommt und als EU Mitgliedsland ausscheidet oder rausgeworfen wird. Die haben sich damals den Beitritt erschlichen und ihre Zahlen verschönert.

  • Favelatatataraee am 14.11.2012 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Tourismus

    Pragmatisch trifft das eh nur den Tourismus. Zuhause ists sowieso am schoensten. Jetzt umso mehr.

  • Nick Cound am 14.11.2012 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Transnationaler Streik...

    ...gegen die Sparpolitik welche längerfristig alle in den Abgrund reist; Die Schwachen halt zuerst. Die Zustände alleine in Spanien sind ja bereits unsäglich. Und dazu gibt es einzig einen kleinen Artikel zur diesbezüglichen Verkehrslage, dabei wird auch bei uns die Party wohl bald ein Ende haben. Es ist eine Schande!

    • El Homo am 14.11.2012 11:56 Report Diesen Beitrag melden

      Chaos hoch 10!

      Sieht nicht gut aus, wird wohl doch was passieren am 21.12.2012! Die Welt wird wohl nicht untergehen aber sieht so aus als würde das System zusammenbrechen.

    • M. Baumann am 14.11.2012 11:59 Report Diesen Beitrag melden

      Streiks sind eine Schande

      Es ist eine Schande, dass sich die Leute in diesen Ländern noch Streiks leisten. Anstatt sich anzustrengen und durch harte Arbeit (ja ich rede auch von denen die keinen Job haben und ev. mal selber aktiv werden sollten) das Land aus den Schulden zu ziehen lieber andauernd Streiken gehen. Genau aus diesem Grund habe ich im Sommer auch auf Ferien in Griechenland oder Spanien verzichtet. Wer will schon Tagelang an einem Flughafen festsitzen? Ich glaube die sind sich der Signalwirkung auf andere Länder (Touristen, Investoren, etc.) und was sie damit anrichten gar nicht bewusst...

    • Peter Föhn am 14.11.2012 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      Meine Rede

      Ganz Ihrer Meinung!

    • Papierlischweizer am 14.11.2012 14:11 Report Diesen Beitrag melden

      Schändlicher Kommentar.

      Sehr geehrter Herr Baumann. Wie wollen Sie durch harte Arbeit ein Land aus den Schulden ziehen, wenn es keine Arbeitsplätze gibt? Durch Ihren Verzicht auf Ferien in besagten Ländern sorgen Sie sogar noch mit dafür, dass Arbeitsplätze verschwinden. Der kleine Arbeiter in Griechenland oder Spanien kann nichts dafür, dass sich Banken und Versicherungen grandios verspekuliert haben, die Regierungen nun die Suppe auszulöffeln versuchen und via Lohnkürzungen und Rentensenkungen das Wenige, was die Arbeitenden noch hatten, annektieren. Kommentare wie der Ihre sind eine Schande.

    • Dario. Q am 14.11.2012 14:39 Report Diesen Beitrag melden

      Gut Herr Baumann

      Herr baumann hat völlig recht. Wenn es kein Arbeit gibt muss man sich schlau machen und etwas finden. das geht nur mit harter Arbeit, Idee und Innovationen. Den Schuld auf die Banken und Die Regierung zu verschieben bringt auch NICHT! Die verungern sowieso nicht. Streiken ist das dummsten sie können unternehmen.

    • Nick Cound am 14.11.2012 15:08 Report Diesen Beitrag melden

      @ M.Baumann

      Was sollen sie sonst machen bei 26% Arbeitslosen, 50% (!) bei den Jungen, steigender Selbstmordrate und Armut? Plötzlich hat das Wirtschaftswunder Spanien ('05-'07) also auch über seine Verhältnisse gelebt? Das nur Gläubiger und Banken gerettet werden, dabei aber ganze Volkswirtschaften an die Wand gefahren werden, ist ja nun Bilderbuchmässig in 2 Ländern ersichtlich. Dass es sich hierbei also um eine Grundlegende Systemkrise handelt und der normale Bürger, welchem nun alles genommen wird, am wenigstens dafür kann, sollte auch langsam allen klar sein.

    einklappen einklappen