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Keine Entwarnung
03. August 2012 10:37; Akt: 03.08.2012 12:43 Print
Gefahr einer Immoblase sinkt nur vereinzelt
Die Gefahr für eine Immobilienblase ist seit vier Jahren erstmals gesunken. Allerdings nicht für die Regionen Zürich, Genf und Lausanne.

Die Region Zürich liegt mit durchschnittlichen Jahreszuwachsraten von fast 9 Prozent seit 2009 klar an der Spitze. (Bild: Keystone)
Die Gefahr für eine Immobilienblase in der Schweiz ist überraschend gesunken. Der entsprechende Index der Grossbank UBS ging im zweiten Quartal erstmals seit vier Jahren zurück: Er sank von 0,95 Punkten im Vorquartal auf 0,82 Punkte. Eine Entwarnung bedeutet das aber nicht.
Bildstrecken Aussergewöhnliche UnterkünfteDer Rückgang deute auf eine leichte Marktberuhigung hin, jedoch nicht auf eine Trendwende, teilte die UBS am Freitag mit. Der Immobilienmarkt verharre weiterhin klar in einer Boomphase. Die Preise in Gebieten mit besonders angespanntem Immobilienmarkt legten auch im vergangenen Quartal stark zu.
Die Region Zürich liegt dabei mit durchschnittlichen Jahreszuwachsraten von fast 9 Prozent seit 2009 klar an der Spitze. Neben Zürich zählen die Agglomerationen Genf und Lausanne zu den Regionen der Schweiz, in denen die Immobilienpreise besonders schnell steigen.
Weniger Gefahrenregionen
Die Zahl der Gefahrenregionen verringerte sich jedoch. Das untere Baselbiet sowie das Gebiet um Gstaad werden aktuell nicht mehr dazugezählt. Beide Gebiete werden aber weiterhin von der UBS genau beobachtet.
Grund für die leichte Abkühlung des Marktes waren unter anderem sinkende Angebotspreise. Die Eigentumswohnungen wurden 1,6 Prozent und die Einfamilienhäuser 0,5 Prozent günstiger als im Vorquartal angeboten. In Verbindung mit steigenden Einkommen und stagnierenden Konsumentenpreisen habe dies den teilweise starken Aufwärtstrend der letzten Quartale gestoppt, hiess es weiter.
Preise wachsen langsamer
Die UBS-Ökonomen erwarten aber keine Trendwende. Sie verweisen auf die historisch günstigen Finanzierungsbedingungen, das hohe Bevölkerungswachstum und die robuste Binnenkonjunktur.
Die Anfang Juli in Kraft getretenen Mindestanforderungen bei der Hypothekarfinanzierung würden die Nachfrage nach Wohneigentum aber möglicherweise dämpfen. Für die nächsten Quartale werden daher «etwas geringere» Preiswachstumsraten erwartet.
Anfang Mai hatten die UBS-Ökonomen noch damit gerechnet, dass der Immobilienblasen-Index noch im zweiten Quartal über 1,00 Punkte und damit in die Risiko-Zone vordringen könnte.
(sda)
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Hobby-Möchtegern-Experten
Blablablase... Hört auf alles in einen Topf zu werfen. Mietobjekte haben nichts mit Eigenheim zu tun. Und Selbstbewohntes Eigenheim unterscheidet sich von Immobilien als Investition! Viele haben langfristige Hypo, auch wenn die Znsen steigen wird sich der Effekt stark verzögern und auch verschleppen. Kein Knall! Zudem: Bevölkerungswachstum und knapper Boden werden auch in Zukunft einen allgemeinen Preiszerfall verhindern. Wetkorrekturen werden nur lokal erfolgen. Dadurch verlieren Einige ihr Geld, aber das ist keine Blase.
Die Nackten-Tatsachen sehen anderst aus
Wir wollen keine Beruhigungs-Pille, sondern Tatsachen die Hände und Füsse haben - denn von einem Herzinfarkt erholt man sich nicht so schnell - man kann nur hoffen, dass es auf der Intensiv-Station keine letzt Oelung braucht, und mit einem blauen Auge aus Finanz-Krise davon kommt, welche sonst die ganze Schweiz in den Abgrund ziehen würde.
Eigeninteressen
Wie wäre es wenn man endlich den Schuldzinsabzug abschafft und damit auch den Eigenmietwert dazu, ohne irgendwelche Ausnahmen.Eigenkapital min.35% um eine Hypothek zu kriegen.Aber eben solide Finanzen sind halt kein Hypotheken verkaufs Argument sprich nicht im Interesse von Banken und Versicherungen da man das Steuerspar Märli nicht mehr benutzen kann.