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Markenstreit
18. Dezember 2012 15:36; Akt: 18.12.2012 15:51 Print
Goldbär von Lindt in Deutschland verboten
Im Rechtsstreit zwischen Haribo und Lindt haben die Gummibärchen des Bonner Herstellers auch die zweite Runde für sich entschieden. Lindt hat mit seinem Schoggibären das Nachsehen.

Da kann auch Lindt-Botschafter Roger Federer nicht helfen. Der Goldbär darf in Deutschland nicht mehr verkauft werden. (Bild: Keystone)
Eine Wettbewerbskammer des Kölner Landgerichts untersagte dem Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli am Dienstag auf Antrag von Haribo, weiterhin seinen in Goldfolie eingewickelten Schokoladenbären zu verkaufen. Das Gericht sah in der Gestaltung des Lindt-Teddys einen Verstoss gegen die von Haribo eingetragene Wortmarke «Goldbären». Das Lindt-Produkt stelle nichts anderes als die bildliche Darstellung dieses Wortes dar, urteilten die Richter. Da mache es keinen Unterschied, dass Lindt selbst auf die Bezeichnung «Goldbär» verzichte und das Produkt als «Lindt Teddy» vermarkte.
Der Schokoladenhersteller hatte vergeblich damit argumentiert, dass der Teddy die Fortentwicklung des eigenen Goldhasen sei. Zudem bestehe keine Verwechslungsgefahr zwischen Gummi- und Schokobären.
Mit dem Kölner Urteil wurde juristisches Neuland betreten. Denn bisher gibt es zu der Frage einer Kollision einer Wortmarke mit einer dreidimensionalen Produktgestaltung keine höchstrichterliche Rechtsprechung. Haribo hatte sich zuvor bereits in einem Eilverfahren gegen Lindt durchgesetzt.
(dapd)
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Alle 23 Kommentare

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Richtig so!
Das Gericht hat absolut richtig entschieden! Goldbär ist eine eingetragene Marke von Haribo und darum völlig im Recht! Jede andere Firma hätte auch geklagt.
Haribo ist nicht gesund
lindt sollte mal haribo in der schweiz verklagen,die gold bären sind sowieso nicht gesund wir sollten keine mehr kaufen.
Was für ein Unsinn
Na ja, dann müssten wohl alle Stoffbären auch untersagt werden, sind ja Bären...