Shop in Cafeteria

30. Mai 2013 19:42; Akt: 30.05.2013 19:50 Print

Google holt sich Coop ins Haus

von Jeremias Büchel - Google ist bekannt dafür, dass seine Büros mehr sind als PC-Arbeitsplätze, Sitzungszimmer und ein Kaffeeautomat. Im neusten Bürogebäude in Zürich steht seit heute die erste Coop@home Cafeteria.

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Beim Suchmaschinengiganten Google gehört es zum Konzept, dass sich klassische Arbeits- und Freizeitaktivitäten im Büro überschneiden. Das gilt auch für Zürich. Um auf neue Ideen zu kommen, stehen den Mitarbeitern beispielsweise Karaoke-Ecken, eine Regenwaldbar, Billard- und Pingpongtische oder ein Fitnesscenter zur Verfügung.

Im Rahmen des Google-Ausbaus auf dem Hürlimann Areal, wo zusätzlich 300 Entwickler Arbeit finden, wurde das Angebot um eine Option erweitert. Neu können die Mitarbeiter in Zürich auch ihre Einkäufe auf dem Google-Areal erledigen und nach Feierabend gleich beim Ausgang abholen. Dafür ist der IT-Gigant eine Partnerschaft mit Coop eingegangen.

In der Cafeteria mit dem Konzeptnamen «Supermarkt» hängen Coop-Produktebilder mit QR-Codes, in der Mitte des Raumes steht eine zur Bar umfunktionierte Supermarkt-Kasse. Wer neben Kaffeetriken kann auch gleich der Wocheneinkauf erledigt werden. Wer zu hause seinen Kühlschrank
füllen möchte, zückt das Handy, scannt die QR-Codes und kann die Waren nach Feierabend am Firmenausgang abholen.

Weiterer Ausbau ist denkbar

Mit der Coop-Filiale auf fremdem Grund erschliesst der zweitgrösste Detailhändler der Schweiz ein neues Feld, das man gerne ausbauen würde. «Die Partnerschaft mit Google ist einmalig in der Schweiz», sagt Coop@home-Leiter Philippe Huwyler. Falls weitere Firmen Interesse zeigten, seien zusätzliche Standorte denkbar.

Google hat sich am Standort Zürich rasant entwickelt. Vor neun Jahren startete der US-Konzern mit zwei Mitarbeitern, heute sind 1100 Personen aus 75 Nationen für den Suchmaschinengiganten tätig. Die Limmatstadt ist der grösste Forschungs- und Entwicklungsstandort von Google ausserhalb der USA. Ingenieure in Zürich haben Dienste wie Google-Maps und Anwendungen für Youtube oder Gmail entwickelt.

Zürcher Erfindung: Prioritäten beim Posteingang

In Zürich entwickelt wurde beispielsweise eine am Donnerstag präsentierte neue Funktion für den Google-Email-Dienst Gmail. Neu lässt sich die Inbox nach Prioritäten ordnen. Damit kann man sich die wirklich wichtigen Mails zuerst anzeigen lassen. «Wir haben eine Lösung gesucht für Leute, die täglich Dutzende Emails erhalten. Wer über hundert Nachrichten pro Tag erhält, ist froh, wenn das Emailprogramm die wichtigsten zuerst anzeigt», so eine Entwicklerin.

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Google-Schweiz-Chef Patrick Warnking äussert sich zum Standort Zürich

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kilian am 30.05.2013 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    woooow

    boaaahh wie cool ist das denn?..werde mich sofort nach meiner lehre bei google bewerben ...:D

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  • Room Service am 30.05.2013 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Service +

    Kann man auch waschen im Keller? Oder gibt's ein ChemRein und Hemdenbügel-Service? Und könnte Google ein Putzifee-Team zusammenstellen, welches bei den MA bei Bedarf zu hause die Whg reinigt? Für all die Work-Life-Balance-Holics.

  • Ueli Schmid am 30.05.2013 22:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Migros wäre besser

    Warum holt sich Google Coop und nicht die Migros?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Chris am 02.06.2013 17:10 Report Diesen Beitrag melden

    Herzig

    Weinregal und niemand darf den trinken, genau so herzig wie die Rutschbahn auf der man sich google-intern ja nur lächerlich macht. Aber was zählt ist ja dass es offenbar ankommt und besser ist als der Rest der schweizer Firmen mit ihren unemotionalen Arbeitsplätzen. Attraktivität für Arbeitnehmer: sehr hoch. Bravo Google

  • T. Zedric am 31.05.2013 09:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wegen 1/12

    Der Google-Chef wird die Schweiz verlassen.

  • Peter Ransòm am 31.05.2013 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Datensammler

    Bekommen sie jetzt auch die Daten der Coop Supercard? Damit google auch das letzte ihrer Kunden weis. Google gehört zu den gefährlichsten Firmen der Welt, informiert euch! Da gibt es keinen Grund zum Jubeln.

  • Seppli am 31.05.2013 06:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neidisch?

    Höfe ich da Neid? Wir Schweizer gönnen nunmal anderen nicht mehr, als man selber hat! Ich gönne es denen, sie machen auch einen guten Job!

  • Nathalie B. am 30.05.2013 23:41 Report Diesen Beitrag melden

    Der Witz schlechthin

    Da wo die Abdeckung mit Coop Filialen auf dem Land katastrophal ist, da liefert Coop nicht nach Hause. Bei Google ist der nächste Coop City gerademal 1,1km entfernt, dorthin wird aber geliefert. Für solche Spässe darf die Mehrheit der Coop Kunden das ganze Quersubventionieren. Einfach schwachsinnig von Coop.

    • Klaus am 31.05.2013 08:01 Report Diesen Beitrag melden

      So ein Seich!

      Nicht richtig gelesen? Google holte Coop ins Haus - nicht umgekehrt! Quersubventionen? Wird's da wohl kaum geben! Die Idee ist mehr als schlau und - meiner Ansicht nach - auch ökologisch. So müssen die Mitarbeitenden nach Feierabend nicht noch mit dem Auto den Einkauf erledigen, sondern können ihn peu à peu nach Hause mitnehmen.

    • Sandra am 31.05.2013 09:23 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt nicht

      Coop liefert doch überall hin. Manchenorts halt nicht am Abend sondern am Folgetag

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