Protest

17. April 2013 09:37; Akt: 17.04.2013 11:08 Print

Greenpeace: «Syngenta-Pestizid tötet Bienen»

Um gegen bienenschädliche Pestizide zu protestieren, sind Greenpeace-Aktivisten am Mittwochmorgen in Basel an einem Gebäude des Agrokonzerns Syngenta hochgeklettert.

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Vier Kletterer hängten an der Fassade ein rund 20 auf 10 Meter grosses Banner auf, um auf das Anliegen gut sichtbar aufmerksam zu machen. Wie ein Greenpeace-Sprecher der Nachrichtenagentur SDA mitteilte, hat Syngenta danach den Haupteingang des betreffenden Areals geschlossen.

Im Visier hat die Umweltorganisation insbesondere Thiametoxam. Mit diesem für Bienen tödlichen Pestizid der Neonicotinoide-Typs mache Syngenta Milliardenumsätze, wolle diese indes nicht beziffern. Bienen seien für Landwirtschaft und Ökosystem unentbehrlich; die EU plane deshalb die für Bienen gefährlichsten Pestizide zu verbieten. Greenpeace fordert ein Verbot bienenschädlicher Pestizide.

(sza/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • M.Bühlmann am 18.04.2013 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    Schluss mit Killerpestiziden!

    Es ist doch paradox, dass wir immer noch am Ast sägen, auf dem wir sitzen. Die Natur kommt gänzlich ohne uns aus, wir aber nicht ohne sie! Schluss mit Killerpestiziden ist die logische Folgerung im Rahmen des natürlichen und gesunden Menschenverstandes und -verhaltens! Das kann sogar ein Kindergärtler begreifen! Ich fordere die Killerfirmen Syngenta, Monsanto, Stähler etc. und ihre Helfershelfer in Politikerkreisen auf, den Rest ihres gesunden Menschenverstand zu gebrauchen!!!

  • Susanne Kehl am 18.04.2013 18:24 Report Diesen Beitrag melden

    Syngenta muss gestoppt werden

    Der Bundesrat muss das verantwortungslose Handeln von Syngenta unbedingt verbieten. Wenn wir die Natur nicht vor Menschen schützen, die kein Gewissen haben und nur an ihren Profit denken, wird das fatale Folgen haben.

  • Bernhard Graf am 18.04.2013 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wirtschaftsminister zögert

    Wie man aus den Meldungen über die Pestizid-Problematik und die auffälligen Abwedelungstaktiken von Syngenta entnehmen kann will sich die Firma dem EU-Entscheid nicht beugen. Ob man als Schweizer ein Freund oder ein Gegner der EU ist fällt in diesem Zusammenhang nicht ins Gewicht. Aber festhalten muss man doch: warum übernimmt unser Wirtschaftsminister nicht diesen EU-Kurs? Andere für die Wirtschaft günstige Entscheidungen der EU werden meist ohne grossen Widerstand sofort übernommen. Diese Entscheidung aber, welche nun einmal gegen einen Wirtschaftskonzern gerichtet ist lässt ihn zögern.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bernhard Graf am 18.04.2013 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wirtschaftsminister zögert

    Wie man aus den Meldungen über die Pestizid-Problematik und die auffälligen Abwedelungstaktiken von Syngenta entnehmen kann will sich die Firma dem EU-Entscheid nicht beugen. Ob man als Schweizer ein Freund oder ein Gegner der EU ist fällt in diesem Zusammenhang nicht ins Gewicht. Aber festhalten muss man doch: warum übernimmt unser Wirtschaftsminister nicht diesen EU-Kurs? Andere für die Wirtschaft günstige Entscheidungen der EU werden meist ohne grossen Widerstand sofort übernommen. Diese Entscheidung aber, welche nun einmal gegen einen Wirtschaftskonzern gerichtet ist lässt ihn zögern.

  • Peter E. am 18.04.2013 18:53 Report Diesen Beitrag melden

    Wer organisiert sowas?

    Coole Aktion! Wer organisiert sowas? Kann mir da kaum Greenpeace darunter vorstellen, die haben vermutlich nur das Transparent bezahlt...!?

  • Armin Sinniger am 18.04.2013 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Lässt Syngenta sich bekehren?

    Kaum, für Geld geht der Mensch bis zum bitteren Ende.

  • M.Bühlmann am 18.04.2013 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    Schluss mit Killerpestiziden!

    Es ist doch paradox, dass wir immer noch am Ast sägen, auf dem wir sitzen. Die Natur kommt gänzlich ohne uns aus, wir aber nicht ohne sie! Schluss mit Killerpestiziden ist die logische Folgerung im Rahmen des natürlichen und gesunden Menschenverstandes und -verhaltens! Das kann sogar ein Kindergärtler begreifen! Ich fordere die Killerfirmen Syngenta, Monsanto, Stähler etc. und ihre Helfershelfer in Politikerkreisen auf, den Rest ihres gesunden Menschenverstand zu gebrauchen!!!

  • Susanne Kehl am 18.04.2013 18:24 Report Diesen Beitrag melden

    Syngenta muss gestoppt werden

    Der Bundesrat muss das verantwortungslose Handeln von Syngenta unbedingt verbieten. Wenn wir die Natur nicht vor Menschen schützen, die kein Gewissen haben und nur an ihren Profit denken, wird das fatale Folgen haben.