Generalstreik

07. Februar 2012 10:39; Akt: 07.02.2012 11:31 Print

Griechen haben die Nase voll vom SparenGriechen haben die Nase voll vom Sparen

Ein Generalstreik gegen die jüngsten Sparmassnahmen hat das öffentliche Leben in Griechenland teilweise lahmgelegt. Unter dem Motto «Es reicht» riefen die grossen Gewerkschaftsverbände zu Streiks auf.

storybild

Generalstreik in Griechenland: Die Fähren bleiben im Hafen von Piräus. (Bild: Keystone)

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Bestreikt wurden in Griechenland am Dienstag die Schulen, Ministerien, Banken und Spitäler. In der Hauptstadt Athen setzten sich die U-Bahn und die Busse zwar in Bewegung - allerdings nur mit massiver Verspätung. Die Fährverbindungen wurden durch einen Streik der Seeleute behindert. Der Flugverkehr war indes nicht beeinträchtigt, da die Fluglotsen regulär arbeiteten.

Den letzten Generalstreik in Griechenland gab es am 1. Dezember. Die Regierung in Athen steht unter massivem internationalem Druck, die Staatsfinanzen zu sanieren. Die Gewerkschaften beklagen Versuche, das Arbeitsrecht auszuhöhlen und die Einkommen zu kürzen.

Die Verhandlungen Athens mit Vertretern der sogenannten Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) sind noch nicht abgeschlossen. Im Gegenzug gegen weitere Milliardenhilfen soll die Regierung die staatlichen Ausgaben reduzieren.

(sda)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
  • Methu Salem am 08.02.2012 02:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wünsche mir ...

    dass die Griechen (Volk) diese ganze Misere als "stille Revolution" aussitzen und die EU-Brüsseler Merkozy-Diktatur und der EURO-Mogelpackung zum Zusammenbruch führen. Wenn sie es nicht machen, werden sie lebendig begraben!

  • Hubert Rusch am 07.02.2012 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    Erschreckend

    Ich finde die Grundhaltung der meisten Kommentare erschreckend: die Griechen sollen still sein, sparen und sich alles von Merkozy gefallen lassen. Würdet ihr, nachdem ihr -sagen wir mal - 20 Jahre gearbeitet und Steuern bezahlt habt, Lohnkürzungen, Rentenkürzungen, Sozialabbau, Arbeitslosigkeit, Inflation, usw. einfach kommentarlos hinnehmen? Genau so sieht die Situation für einen normalen Griechen nämlich aus! Die ganze Griechenlandrettung ist eine reine Bankenrettung! Und das Problem wird damit sowieso nicht gelöst. Fragt euch einfach mal, was ihr tun würdet .....

    • Sascha am 07.02.2012 20:57 Report Diesen Beitrag melden

      Verkehrt

      Du hast wohl was falsch verstanden, die meisten Griechen haben keine Steuern gezahlt und die, die beim Staat arbeiteten, die haben zwar Geld bekommen aber sind nicht zur Arbeit erschienen. Genau aus diesem Grund haben sie ja das Problem... Also nicht Apfel mit Birnen vergleichen :-)

    einklappen einklappen
  • Fritzli Bühler am 07.02.2012 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    Der Deutsche profitiert

    Und der Deutsche profitiert von der Krise.. ist irgendwie schon komisch..

    • micha am 07.02.2012 22:08 Report Diesen Beitrag melden

      ja ne is kla

      immer diese bösen deutschen .. ich finde, da machen es sich einige zu einfach ..

    • Geraldine H. am 08.02.2012 11:04 Report Diesen Beitrag melden

      Ja hoffentlich ist es so, denn ...

      vor allem die Deutschen finanzieren schon seit den 60er Jahren einen Grossteil der Tourismus-Infrastruktur usw. im Mittelmeerraum. Da ist es wohl logisch, dass sie alles unternehmen, um ihre Investments zu sichern. Dafür sollten ihnen die Südländer zunächst mal DANKBAR sein. Aber wie man es dreht und wendet - die Schulden haben die Südländer selbst gemacht und müssen jetzt dafür geradestehen. "Geschenkt" wird ihnen wohl nicht viel ! Weshalb auch ?

    einklappen einklappen
Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren