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Stellen-Auslagerung
15. November 2012 11:59; Akt: 15.11.2012 11:59 Print
Jobs von Bucher Industries gehen nach Malaysia
Der Maschinen- und Fahrzeugbauer Bucher Industries baut 210 Stellen in Europa und den USA ab und schafft in Malaysia 50 neue Jobs. Am schwedischen Standort Sundsvall wird die Belegschaft halbiert.

Am Standort Sundsvall in Schweden fällt jede zweite Stelle - insgesamt 160 Stellen - der neuen Ausrichtung zum Opfer. (Bild: Google)
Bucher Industries plant einen weitreichenden Umbau in seiner Division Emhart Glass. Dabei sollen unter anderem 210 Stellen in Europa und den USA abgebaut und gleichzeitig in Malaysia 50 Stellen geschaffen werden.
Der Konzern regiere dabei auf die veränderte Marktsituation, teilte Bucher Industries am Donnerstag mit. Die Tochter Emhart Glass beobachte seit Jahren, dass vermehrt standardisierte Maschinen und Anlagen nachgefragt werden. Bei technisch hochstehenden Maschinen etwa zur Herstellung von Glasflaschen hingegen habe sich die Nachfrage abgekühlt.
Dort produzieren, wo die Nachfrage steigt
Gleichzeitig steige in den aufstrebenden Märkten, wie dem Mittleren Osten und Asien, der Bedarf konstant. Deshalb sollen die Anlagen für technisch hochstehende Produktionsverfahren weiterhin in Europa hergestellt werden, Maschinen für Standardverfahren im preissensitiven mittleren Segment werden künftig in Asien produziert.
«Wir produzieren neu dort, wo die Anlagen auch nachgefragt werden», sagte Bucher-Industries-Chef Philip Mosimann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Heute würden rund 60 Prozent aller Produktionsanlagen in Schweden hergestellt, 40 Prozent in Asien.
Neu sollen 75 Prozent der Maschinen in Asien - insbesondere in Malaysia - und 25 Prozent in Schweden hergestellt werden. Dies entspreche exakt der Marktsituation. Die Kunden verlangen 25 Prozent High-End-, 75 Prozent Standardprodukte.
Schlag für Werk in Schweden
Der Umbau führe vor allem zu einem Abbau am Standort Sundsvall in Schweden, hiess es weiter. Dort fällt jede zweite Stelle - insgesamt 160 Stellen - der neuen Ausrichtung zum Opfer.
Schweizer Mitarbeiter sind nur am Rande betroffen. Gemäss Mosimann würden rund ein halbes Dutzend Arbeitsplätze in der Schweiz abgebaut. Dies sei durch die natürliche Fluktuation möglich. Im vergangenen Jahr beschäftigte Emhart Glass weltweit insgesamt 2100 Mitarbeiter.
Mit der Neuausrichtung könnten jährlich 25 Mio. Franken gespart werden, heisst es im Communiqué. Die Einsparungen kämen ab 2015 voll zu tragen. Die Einmalkosten für den gesamten Umbau wird vom Konzern auf 15 Mio. Franken geschätzt. Davon sollen rund 12 Mio. Franken Ende 2012 zurückgestellt werden. Dadurch werde das operative Ergebnis von Emhart Glass 2012 negativ ausfallen.
115 Milliarden Flaschen
Emhart Glass entwickelt Technologien zur Herstellung und Prüfung von Glasbehältern. Dazu gehören etwa Glasformungsmaschinen, Maschinen zur Inspektion der Behälter sowie Anlagen und Komponenten.
Insgesamt werden weltweit rund 115 Mrd. Flaschen mit Produktionslinien von Emhart Glass hergestellt. Dies entspricht gemäss den Angaben fast 40 Prozent der weltweiten Produktion. 2011 erzielte Emhart Glass einen Umsatz von 345 Mio. Franken.
(sda)
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Bucher
Stellenabbau list man jeden Tag, das ist leider nichts mehr Neues.
Neue Herausforderungen sind spannend
Margoth, hast Du damit ein Problem. Solltest Du ein "Macher oder Schaffer" (eine Macherin oder Schafferin) sein, dann sollte das für Dich doch keine Schwierigkeit sein. Im Gegenteil. Das sind immer Gelegenheiten für neue Chancen wahrzunehmen. Wer es nicht anpackt, ist nicht wettbewerbsfähig.
Das wollen wir..
Globalisierung lässt grüssen...