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In Indien befreit
10. Dezember 2012 12:18; Akt: 10.12.2012 12:56 Print
Kindersklaven schuften für Weihnachtsdeko
Na das ist ja eine schöne Bescherung: In Indien sind 14 Kinder befreit worden, die in winzigen Räumen gezwungen wurden, 14 Stunden täglich Weihnachtsdekoration herzustellen.
Bei einer Razzia in Neu Delhi, die vom Aktionsbündnis «Global March for Children» initiert worden war, wurden in der indischen Stadt 14 Kindersklaven entdeckt. Die Kleinen, die etwa 8 Jahre alt sind, wurden gezwungen, in knapp 2 x 2 Meter grossen Räumen 14 Stunden täglich Weihnachtsdekoration zu basteln, die wahrscheinlich für den US-Markt bestimmt war.
Bildstrecken 400 Kindersklaven befreitDer frühere britische Premierminister Gordon Brown unterstützte die Aktion in seiner neuen Funktion als UN-Sonderbotschafter für globale Erziehung. «Keine Eltern der Welt würden ihren Nachwuchs jemals unter Bedingungen wie in diesen Filmen sehen wollen, in denen die Kinder in schäbigen Kellern gezwungen werden, für viele Stunden am Tag ohne Luft, Essen oder richtige Behandlung zu arbeiten», sagte er US-Medien. «Ich glaube, alle Eltern, die diese Videos sehen, würden wollen, dass diese Praxis so schnell wie möglich ein Ende findet.»
Glas zerschneidet Haut
Die kleinen Sklaven aus Neu Delhi waren nicht nur eingeschüchtert, sondern auch versehrt, so Brown. «Einige waren zerschnitten, weil sie mit Glas arbeiten.» Laut «Global March»-Aktivist Priyanke Ribhu werden die Kids von Gangs aus ihren Dörfern entführt, während den Eltern erzählt wird, sie kämen an einen besseren Ort und könnten später vielleicht sogar Geld nach Hause schicken. Tatsächlich müssten sie dann 17 bis 19 Stunden ohne Bezahlung ackern.
Eigentlich müsste die indische Politik dagegen vorgehen, kritisiert Brown. «Ich möchte, dass das Parlament in den nächsten Tagen alles unternimmt, um jegliche Form von Kinderarbeit unter Strafe zu stellen. Im Moment werden Tausende Kinder verschleppt und verkauft, was effektiv Sklaverei ist.» Das britische Arbeitsministerium geht davon aus, dass derzeit 215 Millionen Kinder weltweit zu Arbeit gezwungen werden. Die internationale Arbeiterorganisation geht davon aus, dass 115 Millionen Minderjährige dabei mit Giften hantieren.
(phi)
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he ist doch schön
gut, dass wir keine Zölle haben und unsere Produkte von möglichst weit her importiert werden. Dann müssen wir kein schlechtes Gewissen wegen Atomstrom, Umweltsünden, Sklaverei und Kinderarbeit haben. Hauptsache hier wird alles verboten und wir können billig einkaufen.
Leider nur ein Beispiel aufgedeckt!
Ob Asien oder Afrika, gewissen Leuten ist kein Geld zu schmutzig und Menschen nur Ware!
Wilde und Barbaren
Ähhmmm..... Und..? Wenn Barbaren und Wilde herrschen muss sich auch niemand über barbarische Zustände wundern...