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Unternehmen
31. Mai 2010 22:30; Akt: 31.05.2010 22:18 Print
Klopapier ist teurer als IT-Sicherheit
von Elisabeth Rizzi - Im Durchschnitt geben Unternehmen mehr Geld für Klopapier aus als für IT-Sicherheit. Aber es gibt auch Ausnahmen.

Im Monat wird pro Angestellter 4.60 Fr. für Klopapier ausgegeben.
Schweizer Firmen – so hat das IT-Unternehmen Retarus errechnet – geben im Monat durchschnittlich 4.60 Franken pro Mitarbeiter für Klopapier aus. Nur 2.70 Franken kostet dagegen eine minimale E-Mail-Sicherheit. Vielen Firmen ist ihre Sicherheit aber nicht einmal so viel wert. Gemäss einer ETH-Umfrage geben 62 Prozent der Betriebe nicht mehr als 5000 Franken pro Jahr für die gesamte IT-Sicherheit aus.
Immerhin gibt es auch vorbildliche Firmen. Dies zeigt eine nicht repräsentative Umfrage von 20 Minuten: Milchverarbeiter Emmi etwa investiert 5.55 Franken pro Kopf in E-Mail-Sicherheit. Das Klopapier kostet nur 67 Rappen. Die Angestellten kriegen laut Sprecherin Monika Senn trotzdem nicht kratziges Altpapier, sondern Venardo Cashmere dreilagig. 1 Franken pro Monat und Mitarbeiter gibt der Reiseveranstalter Hotelplan für die Wischhilfe im stillen Örtchen aus. «Und da wir in einer Branche tätig sind, in der die IT ständig einwandfrei funktionieren muss, dürften sich die IT-Sicherheitsausgaben auf mehr als diesen Betrag belaufen», so Sprecher Valentin Handschin.
Bei Coop benutzt man Oecoplan-WC-Papier und zahlt 8.90 Franken pro Monat und User für IT-Sicherheit. Bei Migros kostet das rezyklierte Dreilagen-Papier 1.33 Franken pro Person. Spitzenreiter ist Phonak: Der Hörgerätehersteller zahlt 1.38 Franken für zweilagiges weisses Klopapier, aber über 20 Franken pro Mitarbeiter und Monat für die IT-Sicherheit.




























