Uhrenindustrie

11. März 2013 11:43; Akt: 11.03.2013 12:05 Print

Luxusuhren finden reissenden Absatz

Die Nachfrage nach Luxusuhren war im vergangenen Jahr teilweise grösser als das Angebot. Es fehlt am passenden Personal, zahlreiche Stellen sind offen.

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Die Nachfrage nach Luxusuhren ist ungebrochen. (Bild: Keystone)

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Die Luxusmarken des Uhrenkonzerns Swatch haben im vergangenen Jahr die Milliarden-Umsatzgrenze erreicht. Breguet, Blancpain und Jaquet Droz werden dieses Jahr sogar nochmals zulegen, wie Marc Alexander Hayek im Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Temps» vom Montag sagte.

Er erwartet ein zweistelliges Wachstum. Marc Alexander Hayek ist verantwortlich für die drei Marken und gehört zur dritten Familiengeneration, die im Uhrenkonzern tätig ist. Nayla Hayek, Verwaltungsratspräsidentin des Konzerns, ist seine Mutter.

Offene Stellen

Die Nachfrage nach den drei Luxusmarken sei im vergangenen Jahr teilweise sogar grösser gewesen als das Angebot. Bei Breguet gab es Anfang Jahr Kapazitätsengpässe in der Produktion, bei Blancpain Ende Jahr. Es werde immer schwieriger, die passenden Mitarbeiter zu finden, so Hayek weiter. Momentan sind bei Breguet und Blancpain rund 30 Jobs offen. Für Breguet arbeiten etwa 900 Personen, für Blancpain etwa 700.

Auch die Konkurrenz-Marke Jaeger LeCoultre, die der Luxusgüterkonzern Richemont produziert, kennt das Problem. Noch 70 Stellen seien in der Produktion im Wallis zu besetzen, so Jérôme Lambert, Chef der Marke, in der Zeitung «L'Agefi» am Montag.

Die Verkaufszahlen der ersten Monaten seien positiv. Das Unternehmen will darum weiter expandieren. Auch im Jura werden die Kapazitäten ausgebaut. In den nächsten Monaten wird in Pruntrut JU die Zahl der Mitarbeitenden von 18 auf 50 steigen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bewerbung am 11.03.2013 14:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    juju

    und wo kann man sich bewerben?

  • Ex-Uhrmacher am 11.03.2013 23:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Lohn

    In der Uhrenindustrie ist gleich wie bei den Banken. Nur die Chefs haben super Gehalt und Boni. Ein Uhrmacher verdient mit einer 4 jährige Lehre und 5 Jahren Erfahrung nicht einmal CHF 5000.-. Solange das so weiter geht, müssen die Uhrenfirmen noch lange Uhrmacher suchen!

  • Uhrzeit am 11.03.2013 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Verstehe es nicht

    Ich komme selbst aus einer Schweizer Uhrenfamilie, aber kann mir immer noch nicht erklären, wie jemand tausende von Franken für eine Uhr ausgeben kann. Es muss ja nicht die Billiguhr aus dem Automaten sein. Für Qualität kann man schon mal etwas ausgeben. Vorallem, da so eine Uhr ein Leben lang hält, wenn man sie pflegt. Aber mehr als 1000.- muss man dafür sicherlich nicht ausgeben.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • peter p am 12.03.2013 03:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    typisch Schweizer

    Kommt mal etwas Gutes von der Wirtschaft.... reklamieren alle haha

  • Ex-Uhrmacher am 11.03.2013 23:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Lohn

    In der Uhrenindustrie ist gleich wie bei den Banken. Nur die Chefs haben super Gehalt und Boni. Ein Uhrmacher verdient mit einer 4 jährige Lehre und 5 Jahren Erfahrung nicht einmal CHF 5000.-. Solange das so weiter geht, müssen die Uhrenfirmen noch lange Uhrmacher suchen!

  • K.Kleinhans am 11.03.2013 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Offensichtlich unversteuertes Geld

    Schwarzgeld Investition die sich lohnt. Die Dinger bringt man leicht auch wieder los. Der Uhrelanden interessiert es nicht woher z.B. 50 oder 100000Fr. kommen welche bar auf den Tisch eglegt werden. Da sollte man mal die Löcher stopfen .

    • Supermario am 11.03.2013 16:57 Report Diesen Beitrag melden

      Ja genau

      Der Wiederverkauf von Luxusartikeln dürfte aber - vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - bisweilen nicht immer ganz so einfach sein! Da schmelzen die vormals in Kauf genommenen üppigen Margen dann ganz schnell gegen Null :-)

    • Zuzu am 11.03.2013 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Zzz

      Du hast ja keine ahnung!!!!

    einklappen einklappen
  • Clearmind am 11.03.2013 14:20 Report Diesen Beitrag melden

    Hayeks guter Ruf

    Der Hayek-Clan wird immer wieder gelobt,ohne dass er etwas für die Gesellschaft leisten würde. Aus reiner Profitgier baut man das Monopol immer weiter aus und zerstört alle Konkurrenz mit z.T. nicht immer fairen Methoden. Biel hat gar nichts von Hayek,kein Museum,nicht einmal eine öffentliche Uhr. Die Teile der Uhren stammen meistens aus China und werden als "Swiss Made" verkauft. Die Preise sind festgesetzt,bei Verstoss eines Händlers droht Lieferstopp. Es ist ein Monopol,gegen das mangels Gesetz und Willen nicht vorgegangen wird.

  • Bewerbung am 11.03.2013 14:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    juju

    und wo kann man sich bewerben?

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