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Verlagerung
12. November 2010 12:32; Akt: 12.11.2010 15:34 Print
Mehr Lastwagen auf die Schiene
Das Unternehmen RAlpin AG betreibt die Rollende Landstrasse (Rola) durch die Schweizer Alpen mindestens bis 2018 weiter. Und das zu besseren Konditionen.
Bisher queren jährlich rund
Die Rola wird bis 2018 von der RAlpin AG betrieben.(Bild: Keystone)
Infografik
Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB)Weltrekord am Gotthard
Die «Betriebsabgeltung», die der Bund für die Rola leistet, betrage ab 2012 rund 38 Millionen Franken jährlich, sagte Ebinger. Die Bundessubvention reduzierte sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich. 2010 waren es rund 37 Millionen Franken.
Das BAV bezeichnet die Förderung der Rola als eine wichtige flankierende Massnahme im Rahmen der Verlagerungspolitik.
RAlpin neu auch auf Gotthard-Rola
Die RAlpin - sie spricht ihrerseits von der «Rollenden Autobahn» - betreibt neu ab 1. Januar 2011 neben der Lötschberg-Simplon-Rola auch die deutlich kleinere Gotthard-Rola, die bisher von der Hupac SA betrieben wurde. Damit seien nun beide Achsen durch die Schweizer Alpen in einer Hand, heisst es im Communiqué der RAlpin.
Die Lötschberg-Simplon-Rola bedient die Verbindung zwischen Freiburg im Breisgau (D) und Novara (I) und die Gotthard-Rola jene zwischen Basel und Chiasso.
Für die Lastwagenfahrer sind neu klimatisierte Begleitwagen vorgesehen, die ab 2012 zur Verfügung stehen werden. Zudem ist geplant, die durch BLS Cargo und SBB Cargo gemeinsam produzierte Traktionsleistung der Rola-Züge wesentlich zu vereinfachen.
Weiterer Ausbau geplant
Heute müssen die Rola-Züge wegen der nicht optimalen Terminal- Infrastruktur in Freiburg (D) in Basel gedreht werden, was Zeit benötigt und den Betriebsablauf erschwert. Durch den geplanten Ausbau des Terminals in Freiburg (D) entfällt dieses Manöver, was sich positiv auf die Pünktlichkeit der Züge auswirken soll.
Die RAlpin und das BAV haben zudem vereinbart, die Kapazitäten weiter zu steigern. Es soll eine neue Verbindung zwischen Freiburg (D) und Domodossola (I) vorangetrieben werden. Dafür braucht es zusätzliche Terminalkapazitäten in Domodossola, weshalb RAlpin und BAV die Gespräche mit den italienischen Partnern intensivieren.
(sda)




























