Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
«Hochbau»-Projekt
22. Februar 2012 18:56; Akt: 23.02.2012 09:05 Print
Mit dem Lift in den Weltraum
Touristen sollen nach einer einwöchigen Fahrt mit einem Hochgeschwindigkeitslift von einer Plattform in 36 000 Kilometern Höhe einen Blick auf die Erde werfen können.

Eine Woche Lift fahren um einen Blick auf die Erde werfen zu können. (Bild: Keystone)
Eine japanische Baufirma will einen Lift ins Weltall bauen. Von einer Aussichtsplattform in 36 000 Kilometern Höhe könnten gut betuchte Passagiere dann ihren Blick über die Erde schweifen lassen.
Infografik Die höchsten HochhäuserDie Idee sei es, eine 96 000 Kilometer lange Röhre zu konstruieren, in der ein Hochgeschwindigkeitsaufzug Menschen ins Weltall befördern würde, teilte die Firma Obayashi am Mittwoch mit. Der Lift ins All könne bis etwa ins Jahr 2050 betriebsbereit sein.
200 Kilometer pro Stunde
Bis zu 30 Passagiere soll der Lift mit einer Geschwindigkeit von rund 200 Kilometern pro Stunde in die Höhe katapultieren. Nach gut einer Woche Fahrzeit kämen die Passagiere so auf einer Plattform in 36 000 Kilometern Höhe an, entwarf Obayashi seine Zukunftsvisionen.
Touristen würden dort aussteigen, aber Wissenschaftler könnten bis zum Ende fahren und so etwa ein Viertel der Strecke bis zum Mond zurücklegen. «Menschen haben immer hohe Türme bewundert», begründete Projektleiterin Satomi Katsuyama die Idee eines Weltraumlifts.
Investor gesucht
Laut Obayashis Experten ist ein solches Projekt technisch möglich. Das Unternehmen räumte indes ein, es könne die Kosten noch nicht einschätzen. Überdies gebe es noch keinen Investor und es sei auch noch nicht geklärt, wo die riesige Röhre auf der Erde gebaut werden könnte und wer sich in dem Aufzug in den Weltraum schiessen lassen wolle.
Obayashi ist eine seriöse japanische Baufirma, die unter anderem mit dem Bau des «Stadium Australia» für die Olympischen Spiele in Sydney und für ihre Mitarbeit an der Konstruktion der U-Bahn in Dubai bekannt ist. Derzeit baut Obayashi an Japans höchstem Gebäude, dem Tokio Sky Tree mit einer Höhe von 634 Metern.
(sda)
Die Idee gibts ja schon lange und die Nasa forscht auch bereits seit Jahren an der Umsetzung. Es finden sogar jährliche Space Elevator Games statt, wo private Teams einen Climber konstruieren müssen, der dann gewisse Vorgaben erfüllen soll. Lustige Sache ;) – gäähn
Bitch please, mit 200 km/h braucht man 180 stunden für 36'000 km, also 7.5 Tage. – Trololo
Die Menschheit ist so überheblich geworden. Wir haben immer das Gefühl dass wir alles können und dürfen. Was wenn dann aber was unvorgesehenes passiert z.B. Naturkatastrophe, Militärischer Angriff, Fehlkonstruktion und das ganze zusammenbricht? Ich möchte ja nicht wissen wo die Trümmer dann überall landen würden!!!! Wir sollten uns lieber auf die Dinge auf der Erde konzentrieren welche wir Sinnvoll ändern könnten z.B. Hungersnöte, Krankheitsvorschung, Umweltschutz ect. Da wäre das ganze Geld besser angelegt!!!! – lili
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 186 Kommentare
































Verstand
Dieses Geld würde reichen, um Drittweltländer 100 Jahre mit Nahrung zu versorgen.. Was ist da wohl wichtiger?
Traurig!
Was ist mit der Armut? Den Menschen die kein Wasser haben, kein Essen geschweige denn eine anständige medizinische Versorgung? Das ist doch total absurd einen solchen Lift zu bauen, wenn man mit diesem Geld so vielen Menschen helfen könnte? Was ist nur aus unserer Gesellschaft geworden? Richtig tragisch dass man schon nur Geld investiert an solch einem sinnlosen Projekt zu forschen während dem Leute sterben müssen, obwohl man Ihnen helfen könnte.
Frank Schätzing
Da hat jemand den Roman vom Autor "Frank Schätzing" sehr gut studiert!!!!