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Steuerbetrug
30. November 2012 10:59; Akt: 30.11.2012 14:36 Print
Nach Razzia bei HVB führt Spur in die Schweiz
Eine Schweizer Privatbank soll als Initiatorin von fragwürdigen Aktiendeals zum Zweck des Steuerbetrugs Kontakt zur deutschen HypoVereinsbank aufgenommen haben.

Die HypoVereinsbank im Visier der deutschen Steuerfahnder. (Bild: Reuters)
Beim mutmasslichen Steuerbetrug von Aktienhändlern der HypoVereinsbank (HVB) führt offenbar eine Spur in die Schweiz. Erkenntnissen der Finanzbehörden zufolge war eine Schweizer Privatbank Initiatorin der Aktiengeschäfte, bei denen der Fiskus um knapp 124 Millionen Euro geschädigt worden sein soll, wie die «Süddeutsche Zeitung» berichtet. Schweizer Finanzexperten seien besonders phantasievoll gewesen bei komplizierten Börsendeals, die darauf abgezielt hätten, den deutschen Staat zu betrügen, schreibt die Zeitung.
Ermittelt wird gegen heutige und frühere Beschäftigte der HVB und weitere Beschuldigte. Nach einer Razzia der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch in der Münchner HVB-Zentrale und an zwölf weiteren Orten werten die Ermittler nun das sichergestellte Material aus. Ausgelöst worden war das Verfahren offenbar durch Erkenntnisse des Finanzamtes Wiesbaden II, dem bei der Betriebsprüfung einer hessischen Firma einiges aufgefallen war.
Im Bescheid des Finanzamtes vom Februar 2011 für diese Firma ist eine Schweizer Privatbank namentlich genannt: Dieses Institut soll als Initiator der fragwürdigen Deals Kontakt zur HVB und zu einem Anwaltskanzlei aufgenommen haben. Diese drei Parteien hätten dann eine Anlagestrategie unter «Ausnützung» von Steuererstattungen entwickelt.
(whr/dapd)
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Alle 12 Kommentare

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leider
steuerbetrug und schweiz, diese woerter gehoeren seit ewigkeiten einfach untrennlich zusammen!
nicht ganz
na ja, die deutschen banken machen da aber auch keinen besseren eindruck. sie sind ja auch involviert. die schweizer banken sellen ein produkt zur verfügung, welche deutsche banken nutzen. also sooo unschuldig sind die deutschen banken auch nicht. aber die schweizer banken sind nun mal im fokus der deutschen und werden so zu wahlpropaganda genutzt.
Wirtschaftskrieg
Macht jede Bank (nicht nur schweizer Banken) Solange die anderen Länder so Geld verdienen dürfen wir Schweizer das auch ! Die wollen uns nur aus dem Geschäft werfen, dass dann die Deutsche Bank profitiert... Es herscht Wirtschaftskrieg ! (von einem Geschäftsmann)
Versäumnisse
Na ja und wie auch immer, das Schweizer Banken tatkräftig Steuerhinterziehung aktiv unterstützt haben ist nicht von der Hand zu weisen. Das wussten die Banken, das wusste der Staat. Das nun in Zeiten von Geldnot solche Praktiken an den Pranger gestellt werden und der Ruf der CH geschädigt, ist normal. Letztlich haben wir es versäumt damit aufzuräumen!
Wirtschaftskrieg
Macht jede Bank (nicht nur schweizer Banken) Solange die anderen Länder so Geld verdienen dürfen wir Schweizer das auch ! Die wollen uns nur aus dem Geschäft werfen, dass dann die Deutsche Bank profitiert... Es herscht Wirtschaftskrieg ! (von einem Geschäftsmann)
Steuerbetrug
Von einem "Wirtschaftskrieg" kann hier wohl kaum gesprochen werden. Es geht um den Verdacht des Steuerbetruges. Dieser Sachverhalt ist bekanntermassen auch bei uns strafbar.