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41,4 Milliarden im Juli
07. August 2012 09:53; Akt: 07.08.2012 10:10 Print
Nationalbank hortet weiter Devisen
Für die Verteidigung des Euro-Mindestkurses greift die Schweizer Nationalbank weiter tief in die Tasche. Allein im Juli hat sie für 41,4 Milliarden Franken ausländische Währungen erworben.

Die Schweizer Nationalbank versucht weiter mit allen Mitteln, den Mindestkurs zu halten. (Bild: Keystone)
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Um den Euro-Mindestkurs zu verteidigen, hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) auch im Juli stark in den Devisenhandel intervenieren müssen. Sie hat für weitere 41,4 Mrd. Fr. ausländische Währungen erworben.
Infografik Die Affäre Hildebrand Video
Nationalbank in der Kritik
Ein grosser Teil des Anstiegs sei auf Devisenkäufe zur Durchsetzung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken zurückzuführen, sagte ein Sprecher der SNB zu der am Dienstag beim Internationalen Währungsfonds (IWF) eingereichten monatlichen Datensammlung. Details wollte er aber nicht bekannt geben.
Die Devisenanlagen der SNB erreichten damit Ende Juli rund 406,5 Mrd. Franken. Ein Monat zuvor waren es 365,1 Mrd. Fr. gewesen. Davon waren 219,5 Mrd. Fr. in Euro angelegt.
Der Anstieg der Devisenreserven der SNB hat sich verlangsamt. Im Juni hatten sie um rund 59 Mrd. Fr. zugenommen, im Mai um 66 Mrd. Franken.
(sda)
Damit die SNB Geld wieder abschöpfen kann, braucht sie was in den Aktiven.Mittelfristig kann Sie SNB Bills ausgeben,diese werden aber immer ineffizienter, weil die SNB Zinsen zahlen muss,die auch wieder in dem Umlauf geraten. Der Verlust könnte dazu führen, dass die SNB rekapitalisiert werden muss.Aber wir sind schon zu weit. Jetzt die Untergrenze aufgeben würde schon einen gewaltigen Verlust verursachen.Die SNB hatte keine Wahl.Die strukturelle Zerstörung von Know-how und Arbeitsplätzen und die Vernichtung der Vermögen im Ausland sowie 50% unseres BIP wäre wohl teurer. – Gregor
Einen Totalwertverlust des Euro kann man bedingt durch die grösse der damit verbundenen Volkswirtschaft ausschliessen (die CH dann sofort ein Bauernstaat -> wir sind komplett abhängig seit Jahrzehnten). Bei einem Austrittsszenario würde das Geld zu einem Kurs X in eine neue Währung übergehen, würde also nie wertlos, den es gibt Millionen Bürger die _nur_ Euro auf dem Konto haben). Deshalb ist das Verlustrisko sehr klein. Auch wenn das aktuelle Geldsystem nie funktionieren kann (Exponentionalfaktor Geldschaffung >0 -> führt def. zum Crash) ist das EURO Risiko verkraftbar. – Mark
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Alle 88 Kommentare

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Euro wird bald Geschichte sein
Liebe Nachbarn, Warum tut ihr das? Ihr hättet den riesigen Vorteil gehabt eine Insel in Europa werden zu können. Der Euro hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung und wird ohne Zweifel dem Schicksal einer jeden anderen Fiat Money Währung teilen! Eure Regierung/Zentralbank führt euch hinter das Licht-Europa war nie so zerstritten wie seit langem nicht mehr! Und je früher dieser Unsinn Euro zerfällt umso besser - für alle Völker in Europa! Bleibt dem Gold treu! Einem Geld das noch nie wertlos wurde und seit 5000 Jahren exsistiert LG aus Österreich
wie weiter ?
...ist ja nur Monopoly Geld... genau gleich wie der rechnerische Verlust von zur Zeit über 40 Mia CHF... Spielgeld hat keine Limiten... aber Spiele werden manchmal ernst..
SNB mach das schon gut
Herr Dr. Jordan und sein Team machen das schon gut! Es steht jedoch eine Wette im Hintergrund dieses Handelns und zwar folgende: Allen ist bewusst, dass dieses Manöver nicht beliebig lang durchsetzbar ist. Also wettet die SNB, dass innerhalb nützlicher Frist der Euro wieder stabilisiert wird und somit der Druck auf den CHF abnimmt. Problem: Wenn der Euro vs. USD die nächsten drei Jahre weiterhin unter Druck steht, dann wirds dann einmal kippen. Für mich persönlich auch gut, dann kaufe ich günstig ausländische Devisen (AUD, CAD, NOK). Aber für die CHF Wirtschaft ist das übel.
SNB macht das schon gut
Nicht Böse sein werter Nachbar. Aber wenn es denn Euro zerreist, geht der CHF genauso über den Jordan. Alle Währungen die zirkulieren sind Fiat Money! Die Schweiz wird sich davon nicht abkoppeln können...