Milliarden-Gewinn

24. Januar 2018 07:06; Akt: 24.01.2018 08:45 Print

Novartis beendet 2017 mit Schlussspurt

Der Pharmariese hat im vergangenen Jahr den Reingewinn um 15 Prozent gesteigert.

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Der Umsatz von Novartis legte um 1 Prozent zu. (Bild: Keystone)

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Novartis hat im vergangenen Jahr 7,7 Milliarden Dollar Gewinn eingefahren, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz legte um 1 Prozent auf 49,1 Milliarden Dollar zu. Im vierten Quartal legte der Pharmakonzern mit 5 Prozent Zuwachs einen Schlussspurt hin.

In Lokalwährungen gerechnet legte der Umsatz sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr um 2 Prozent zu.

Die starke Leistung der Wachstumstreiber, wie dem Schuppenflechtemittel Cosentyx und dem Herzmedikament Entresto, habe 2017 die Einbussen durch Generika beim bisherigen Zugpferd – dem Brustkrebsmittel Glivec/Gleevec – mehr als wettgemacht, schreibt der Pharmakonzern in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Umsatzzuwächse

Für das laufende Jahr stellt Novartis Umsatzzuwächse in Lokalwährungen im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Aussicht.

Beim Reingewinn hatten 2017 insbesondere Minderheitsbeteiligungen zum Anstieg beigetragen. Der Kernreingewinn legte demgegenüber nur leicht um 1 Prozent auf 11,4 Milliarden Franken zu. Bei den Kernergebnissen werden Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, der Einfluss akquisitionsbedingter Faktoren und andere Sondereffekte herausgerechnet.

(woz/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bill Weber am 24.01.2018 07:18 Report Diesen Beitrag melden

    Gewinnsteigerung über alles

    und die Patienten können die Medikamente (insbesondere Krebsmittel) kaum noch bezahlen !

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  • Asterix am 24.01.2018 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    Sag dem Steuerzahler danke

    Danke dafür, dass Du, lieber Steuerzahler, mich finanziell bei Entwicklungen für Medikamente unterstützt. Ich revanchiere mich bei Dir dafür, indem ich die Preise höchstmöglich halte.

  • Mr. Spock am 24.01.2018 07:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einiges davon

    auf ungerechtfertigten Kosten unseres Gesunheitssystems mit übeteuerten Medipreisen gegenüber dem Ausland

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Die neusten Leser-Kommentare

  • MArkus Winter am 24.01.2018 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Kein soziales Gewissen und Abzocker.....

    und das alles auf Kosten des Personals, d.h. Entlassungen und Personalabbau.......dafür immer mehr Bonus für die hohen Kader. Da bleiben die normalen Angestellten schlicht und einfach auf der Strecke..... Novartis ist eine der schlechtesten Firmen für Angestellte weltweit mit absolut keinem sozialen Gewissen mehr.. .

    • Ahjo am 25.01.2018 07:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @MArkus Winter

      Genau so ist es! Spreche aus Erfahrung...

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  • RicBellini am 24.01.2018 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Grandios

    Und wir Schweizer sind so stolz und brüsten uns noch auf die 7.7 Mia von denen wir nichts haben. Aspirin in der Schweiz 9.75 in D 2.80. Voltaren in der CHF 8.45 in Italien 2.30 und und und. Wir könnten noch viele aufzählen. Das nennt man sein eigenes Volk über die Kante ziehen! WOOOO bleibt die SVP! Switzerland First! Wir Schweizer sind das einzige Lebewesen, dass sich das Fell mehrere male abziehen lässt.

    • Insider am 24.01.2018 16:37 Report Diesen Beitrag melden

      Schweizer Markt

      Aspirin und Voltaren sind nicht Verschreibungspflichtig, also OTC Produkte. Bei diesen Produkten herrscht der freie Markt. Beide Produkte sind nicht von Novartis. Es gibt aber für beide Generika von z.B. Sandoz die deutlich günstiger sind. Apotheken kaufen übrigens diese Produkte ca. 3 mal günstiger ein als sie verkauft werden. Der grösste DB ist also beim Apotheker, der damit primär seine Personalkosten deckt.

    • Heinz Maier am 24.01.2018 20:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @RicBellini

      Wir schweizer haben nichts davon? Wieviele arbeitsstellen bietet novartis in der schweiz an? Wie viele steuern bezahlt novartis bei einem solchen gewinn in die bundes/staatskassen? Etwas kurzsichtig ihr schmerztablettenvergleich

    • Cartman1993 am 25.01.2018 01:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @RicBellini

      HahaxD hat Novartis heute heute GSk und Bayer übernohmen?xD

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  • Philipp am 24.01.2018 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    wenn ich mir die Medikamentenpreise so ansehe, ist das verständlich

  • Supermario am 24.01.2018 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Realistisch kommentieren bitte

    Kann die ewige Jammerei nun wirklich nicht mehr lesen. Novartis macht ca. 98% ihres Geschäfts im Ausland, zahlt aber den grössten Teil ihrer Gewinnsteuern in der Schweiz. Klar wäre es schön, wenn sie die hiesigen Medipreise etwas anpassen würden; am Gesamten (KK-Prämien und Gewinn) würde sich allerdings nur marginal etwas ändern. Wie bei den Banken ist es auch für Novartis eher unmöglich, die Welt zu retten.

    • Insider am 24.01.2018 16:41 Report Diesen Beitrag melden

      KK Prämie

      Die KK Prämien setzten sich auch ca. 70% Spitalkosten zusammen, ca. 10% sind Medikamente. Unser Primäres Problem ist die unglaublich hohe Dichte an Spitälern, was aber kantonal geregelt ist und wohl kaum ändert, da Politiker die das "korrigieren" rasch abgewählt werden... Nützlich wäre es auch, wenn nicht immer mehr Leute wegen Nasenbluten etc. in den Notfall vom Spital rennen würden...

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  • Guschti Brösmeli am 24.01.2018 11:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Geldgierigen Aktionäre

    7,7 Mia Gewinn und in Stein werden langjährige Mitarbeiter, die gegen 50 Jahre gehen rausgeekelt und gemobbt, damit man sie durch billige Temporärarbeiter, meist aus dem Elsass ersetzen kann, einfach wiederlich.

    • Geldgieriger Aktionaer am 24.01.2018 14:35 Report Diesen Beitrag melden

      Ausser Spesen nix gewesen .......

      Apropos Aktien ! Ich hielt die NOVARTIS Papiere von 1999 - 2016 . Als ich die CHF 20'000 Aktien verkaufte , machte ich einen Gewinn von ca 500 Franken ( abgezogen An- und Verkaufsspesen ) Was gut war , jedes Jahr wurden die Dividenden etwas erhoeht . Nuetzte nicht viel im Ausland , da ich 35% VSt abschreiben musste . Mehr Glueck hatte ich mit dem Ableger , der SYNGENTA Aktie

    • Heinz Maier am 24.01.2018 20:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Guschti Brösmeli

      Geldgierige aktionäre? Was ist den ein aktionär? Er verleiht novartis risikokapital, dies zu einem nicht garantierten zins (dividende) und massiven verlustrisiko. Da will auch ich als aktionär bei einem guten geschäftserfolg meine dividende, auch wenn die noch so klein ist. Ohne aktionäre könnte eine solche unternehmung nicht bestehen. Prüfen sie lieber ob sie wirklich novartisfrei sind. Hat ihre pk keine aktien?

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