Energiebranche

12. Dezember 2012 18:52; Akt: 12.12.2012 18:52 Print

Nur noch Ökostrom aus Zürcher Steckdosen

Zürich stellt sich ehrgeizige Ziele. Bis in fünf Jahren will die Stadt die Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energie umstellen.

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Rund 40 Prozent des Strombedarfs der Stadt Zürich soll in fünf Jahren mit Wind- und Solarenergie erzeugt werden. (Bild: Keystone)

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Die Stadt Zürich will die Produktion mit neuen erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenenergie in den nächsten fünf Jahren um das 6-fache steigern. Die 1200 Gigawattstunden entsprächen dann rund 40 Prozent des heute in Zürich verbrauchten Stroms.

Zusammen mit dem Strom aus Wasserkraftwerken könnte die Stadt Zürich somit bereits in fünf Jahren vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden, heisst es in einer Mitteilung des städtischen Elektrizitätswerks ewz vom Mittwoch.

Vier Szenarien

Der Bericht «ewz-Stromzukunft 2012-2050» analysiert vier Szenarien für die zukünftige Stromproduktion nach energetischen, ökologischen und finanziellen Aspekten. ewz und dessen Eigentümerin, die Stadt Zürich, haben sich für das Szenario eines starken Ausbaus von Wind- und Solarenergie sowie einer langfristigen Nutzung der Wasserkraft entschieden.

Der Bau von Wind- und Solaranlagen werde hauptsächlich im Ausland erfolgen, heisst es in der ewz-Mitteilung. Gleichzeitig lässt ewz die bestehenden Beteiligungen und Bezugsrechte an Kernkraftwerken auslaufen.

Sein Energiedienstleistungsunternehmen strebe schweizweit «eine klare Vorreiterrolle in den Bereichen Ökologie und Energieeffizienz» an, wird ewz-Direktor Marcel Frei in der Mitteilung zitiert. Pro Jahr sollen durchschnittlich 100 Millionen Franken für den Ausbau der neuen erneuerbaren Energien sowie die Rekonzessionierung der Wasserkraftanlagen investiert werden.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ritter georg am 12.12.2012 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Edler Strom für Rosinenpicker

    Und der Rest der Schweiz muss dann geächteten AKW Strom brauchen, weils sonst zu wenig hat. Wie werden die Schweizer in der EU genannt' Rosinenpicker, oder?

    einklappen einklappen
  • roland_rohrbach am 12.12.2012 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das stimmt,

    ist es Lobenswert und vorbildlich! Dank an denen Menschen wo dies ermöglichen.

  • Patrick Werker am 12.12.2012 19:40 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Weiter so!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Patrick Werker am 12.12.2012 19:40 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Weiter so!!!

  • Ritter georg am 12.12.2012 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Edler Strom für Rosinenpicker

    Und der Rest der Schweiz muss dann geächteten AKW Strom brauchen, weils sonst zu wenig hat. Wie werden die Schweizer in der EU genannt' Rosinenpicker, oder?

    • Patrik Volkart am 13.12.2012 10:46 Report Diesen Beitrag melden

      Hochpreisland Schweiz

      Rund um die Schweiz ist erneuerbare Energie schon so weit, dass es sich lohnt den Strom selber zu produzieren. Auch ohne Einspeisevergütung. Netzparität In ein paar Jahren wird es auch hier möglich sein mit Photovoltaik den Eigenbedarf an Energie kostendeckend zu produzieren, sofern man den Platz und die Mittel für eine Anlage hat. Die EWZ ist gezwungen im Ausland zu invstieren um Gewinn zu erzielen. Selbst AKW und Kohle-Strom wird bald nicht mehr mit Erneuerbarer Energie mithalten können.

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  • roland_rohrbach am 12.12.2012 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das stimmt,

    ist es Lobenswert und vorbildlich! Dank an denen Menschen wo dies ermöglichen.