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22. Februar 2012 22:57; Akt: 22.02.2012 22:57 Print
Rezessionsgefahr in Europa belastet Börsen
Die steigende Rezessionsgefahr in Europa hat die US-Börsen am Mittwoch belastet. Der als wichtiger Konjunkturindikator geltende Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone fiel im Februar überraschend unter die Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei
Im Januar wurden laut dem US-Maklerverband so viele bestehende Eigenheime verkauft wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Zudem sank die Zahl der neuen Objekte auf dem Markt auf den niedrigsten Stand seit sieben Jahren.
Navi-Hersteller legt zu
Finanzwerte standen auf den Verkaufszetteln: Papiere von Morgan Stanley gaben 2,8 Prozent und Citigroup rund drei Prozent ab. Die Aktie der Bank of America schloss knapp zwei Prozent tiefer. Die Technologiebranche stand ebenfalls im Fokus.
Der Navi-Hersteller Garmin übertraf die Umsatz-Erwartungen im Quartal. Auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr fiel positiver als die Einschätzungen der Branchenexperten aus. Die Anteilsscheine von Garmin legten mehr als neun Prozent zu.
Dell verpasst Anschluss
Dell leidet dagegen unter der schwächelnden Nachfrage nach PCs. Der weltweit drittgrösste PC-Hersteller kann auf dem Markt für Tablets bislang nicht Fuss fassen. Der Gewinn im Weihnachtsquartal brach um 18 Prozent ein. Die Dell-Aktie verlor 5,8 Prozent.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 730 Millionen Aktien den Besitzer. 1175 Werte legten zu, 1813 gaben nach und 99 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,7 Milliarden Aktien 819 im Plus, 1689 im Minus und 103 unverändert.
(sda)




























