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04. Juli 2011 23:11; Akt: 05.07.2011 01:07 Print
SBB bringen private Bahnhöfe in Bedrängnis
von Alex Hämmerli - Die SBB wollen den privaten Bahnhöfen die Provision für den Verkauf von General-Abonnements kürzen. Die Betreiber fürchten um ihre Zukunft.

Der Bahnhof Islikon gehört zu den 14, denen die SBB die Provisionen für GA-Verkäufe kürzen wollen. (Bild: aebi)
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Einst hatten sie einen Bahnhof vor der Schliessung gerettet, nun stehen sie selber vor dem Aus: Die SBB wollen den 14 privaten Bahnhofsbetreibern die Provision für den Verkauf von GAs kürzen – und deren Verdienstmöglichkeiten damit stark einschränken. Statt 460 Franken für ein 1.-Klasse-GA bzw. 300 Franken für die zweite Klasse gibt es pauschal nur noch 50 Franken. Das berichtet das DRS-Magazin «Espresso».
Mit der Kürzung wollen die SBB ihre Kosten senken. Laut Sprecher Roman Marti zahlt der Bundesbetrieb jährlich über eine Million Franken für den Wiederverkauf von GAs.
In der Schweiz gibt es 14 privat betriebene Bahnhöfe, die von den SBB bedient werden. Es sind dies:
Airolo (TI), Birmensdorf (ZH), Elgg (ZH), Ermatingen (TG), Giubiasco (TI), Islikon (TG), Nottwil (LU), Ossingen (ZH), Rohrschach (SG), Schänis (SG), Bruggen (SG), Tecknau (BL), Wipkingen (ZH) und Rubigen (BE).
Die privaten Betreiber befürchten nun, dass ihre Bahnhöfe bald nicht mehr rentieren: «So kann man den Bahnhof nicht mehr weiterführen», klagt etwa Remo Fehlmann von der Betreibergesellschaft des Bahnhofs Nottwil gegenüber «Espresso».
Dass die Senkung der Provision für die Stationshalter Einnahme-Einbussen zur Folge hat, bestreiten auch die SBB nicht. «Die Provisionen auf allen anderen Fahrscheinen und Abos bleiben jedoch auch mit dem neuen Vertrag gleich. Das heisst, die Stationshalter werden auch weiterhin gutes Geld verdienen», so Marti. Zudem zahle man eine jährliche «Präsenzpauschale» im tiefen fünfstelligen Frankenbereich. Ueli Pfister vom Bahnhof Tecknau BL erwidert, dass diese Zahlung gerade mal reiche, um die Sozialkosten der Mitarbeitenden zu decken.
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Die SBB hat ein CH-Image-Problem
BR Leuthard hat die SBB-Sache nicht mehr im Griff - Schweizweit werden für die SBB Milliarden verpulvert, und ein Ende ist nicht in Sicht - tagtäglich werden neue Projekte / Teuerungen vorgestellt.
Wieder eine neue grössenwahn Idee
Wieder eine Käseidee der SBB ! Fertige Zauderpolitik ! Was denken diese top Spezialisten????
Taschen reisen gratis...
Wieso eigentlich reisen schwarz fahrende Taschen auf den Sitzen gratis.