Teurer Wirbelsturm

26. November 2012 08:35; Akt: 26.11.2012 10:51 Print

Sandy kostet Swiss Re 900 Millionen Dollar

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet damit, dass der Wirbelsturm Sandy seine Kassen mit 900 Millionen Dollar belastet. Der Gesamtschaden des Sturms wird auf bis zu 25 Milliarden Dollar geschätzt.

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Am 30. Oktober 2012 lag im Dunkeln. Zeitweise waren über 8 Millionen Menschen ohne Strom. Rund 100 Personen kamen durch die Folgen des Sturms ums Leben. (Stand 2. November) Weite Teile New Yorks stehen unter Wasser. . . Allein in New York kamen mindestens ums Leben. (Stand: 2. November) Meereswasser dringt in die Baustelle am . Schwer betroffen ist auch der in Lower Manhattan, New York. Mehrere Unterführungen und Metrostationen sind . Die Subway rollte zwar am Donnerstag, 1. November 2012, nach dreitägiger Schliessung im Grossteil der Stadt wieder an, allerdings nicht in den Süden Manhattans und nach Brooklyn, wo die Tunnel überflutet waren. Im Viertel im New Yorker Stadtteil Queens hat ein verheerender Brand gewütet. Das Feuer zerstörte 80 bis 100 Häuser, 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch aus dem Viertel , ebenfalls im New Yorker Stadtteil Queens, sind die Schäden verheerend. Auf strandete ein Schiff. Am Tag nach dem Strum versuchen die Menschen, sich einen Überblick zu verschaffen. , New York, ist völlig überschwemmt. Die Nachbildung der legenären überlebte den Sturm nicht. Der Kapitän, der hofte, dass sein Schiff auf hoher See sicherer war als im Hafen, ist immer noch vermisst. Die Crew wurde gerettet, aber Claudene Christian - Nachfahrin des berühmten Meuterers Fletcher Christian - erlag ihren Verletzungen im Spital. auf einem völlig überfluteten Parkplatz in Hoboken, New Jersey. Ebenfalls in , New Jersey: Wasser dringt in eine Metrostation ein. , New Jersey, steht unter Wasser. , New Jersey, stand genau im Weg von Sandy. Schon am 29. Oktober regnete es wie aus Kübeln. In der Nacht auf den 30. Oktober fegte dann der Sturm das Wahrzeichen der Stadt weg - die . Der mehrere Kilometer lange Holzsteg galt als längster seiner Art weltweit. Schwer betroffen ist ganze . Die Insel am Tag danach. Grassy Sound in , New Jersey, steht im Wasser. In , New Jersey, kommt man nur noch per Schiff vorwärts. In , New Jersey, dagegen stehen die Schiffe auf dem Trockenen. In , Connecticut, wurden ganze Häuser eingedrückt. Eine Surferin paddelt durch im US-Bundesstaat Delaware. In der Küstenstadt , North Carolina, hats den Belag von der Strasse gelupft. Im US-Bundesstaat sorgte Sandy für heftigen Schneefall. Sandy zieht weiter ostwärts. Der Tropensturm verliert an Stärke. In , Wisconsin, sorgt er aber noch hohe Wellen im Lake Michigan.

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Die Swiss Re erwartet aus dem verheerenden Wirbelsturm Sandy an der amerikanischen Ostküste direkte Belastungen in der Höhe von rund 900 Mio. Dollar. Der Rückversicherer, Nummer Zwei im weltweiten Geschäft, weist aber gleichzeitig auf Unsicherheiten bei den Schätzungen hin.

Die Ungenauigkeiten seien grösser als üblich, hiess es am Montag. Vor allem bei der Betriebsunterbrechungsdeckung seien genaue Analysen noch schwierig anzustellen. Sandy war Ende Oktober auf die US-Ostküste getroffen, beschädigte unter anderem in New York zahlreiche Gebäude und verursachte Stromausfälle, die teilweise bis zum heutigen Tag andauern.

Den Gesamtschaden, welche der Versicherungsbranche durch den Wirbelsturm Sandy entsteht, schätzt die Swiss Re auf 20 bis 25 Mrd. Dollar. Swiss Re entwirft damit ein pessimistischeres Bild als die Schadenexperten des auf Schadenschätzungen spezialisierten amerikanischen Unternehmens Eqecat.

Dessen Risikomodelle besagen, dass der versicherte Schaden zwischen 10 und 20 Mrd. Dollar liegen dürfte. Daneben bezifferte Eqecat die wirtschaftlichen Schäden, die Sandy gesamthaft verursacht haben dürfte, Anfang November auf 30 bis 50 Mrd. Dollar.

Der Versicherer Zurich, der über sein globales Geschäft und die von ihm gemanagte US-Gesellschaft Farmers ebenfalls von Sandy betroffen ist, hat bisher noch keine Schätzungen zum Schaden abgegeben. Der Branchenvierte bei den Rückversicherern, Hannover Rück, hatte Anfang November geschrieben, sein Jahresbudget von 560 Mio. Euro für Grossschäden werde wegen Sandy nicht überschritten.

(sda)

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