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Bankenkrise
28. März 2009 20:54; Akt: 28.03.2009 21:04 Print
Schottlands grösste Bausparkasse vor dem Aus
Ein weiteres britisches Finanzinstitut steht wegen der weltweiten Krise vor dem Kollaps. Schottlands grösste Bausparkasse, die «Dunfermline Building Society», sei in «ernsthaften Schwierigkeiten».
Eine «normale» Rettung durch die Regierung reiche nicht aus, da die Gefahr bestehe, dass die Bausparkasse die Schulden nicht bedienen könnte, sagte der britische Schottland- Minister Jim Murphy am Samstag. Das Institut soll nun möglicherweise zerschlagen und der gesunde Teil verkauft werden. Die Finanzaufsicht FSA sucht nach Medienberichten Käufer unter anderen Bausparkassen.
Die «Dunfermline Building Society» wurde im Jahr 1869 gegründet und hat rund 500 Mitarbeiter in über 30 Filialen. Das Institut war nach Informationen der BBC vor allem wegen Risikoanlagen in den USA in Schwierigkeiten geraten.
Es wird erwartet, dass das Institut für das vergangene Jahr einen Verlust von rund 26 Millionen Pfund (42 Millionen Franken) vorlegen wird. 2007 machte «Dunfermline» noch einen Gewinn von 2 Mio. Pfund.
Murphy betonte, die Bank sei einerseits wegen der globalen Finanzkrise, aber auch wegen «rücksichtsloser» Entscheidungen des vorherigen Managements ins Schlingern geraten.
In Grossbritannien war im Zuge der Finanzkrise zuerst die Hypothekenbank Northern Rock zusammengebrochen und musste verstaatlicht werden. Die Bank Bradford and Bingley wurde in der Not zum Teil an die spanische Bank Santander verkauft.
An den Grossbanken Royal Bank of Scotland und der Bankengruppe Lloyds besitzt die Regierung mittlerweile auch einen Mehrheitsanteil.
(sda)



























