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1. August
22. Juli 2009 23:02; Akt: 22.07.2009 22:14 Print
Schweizer sparen nicht beim Feuerwerk
von Sandro Spaeth - Trotz Wirtschaftkrise: Detailhändler glauben beim Feuerwerksverkauf an den Patriotismus ihrer Kunden und rechnen auch für diesen 1. August mit guten Umsätzen. Gefragt sind nicht mehr Einzelraketen, sondern Böller-Batterien.
«Für den Verkauf von Feuerwerk sind die letzten zwei bis drei Tage vor dem 1. August entscheidend», sagt Coop-Sprecher Karl Weisskopf. Was die Absätze betrifft, ist er trotz der Wirtschaftkrise zuversichtlich: «Bisher hatten wir weder an Weihnachten noch an Ostern Umsatzrückgänge zu verzeichnen.»
Statt Einzelraketen sind dieses Jahr Böller-Batterien gefragt.(Bild: Reuters)
2008 verkaufte Coop 1.-August-Artikel im Wert von 4 bis 4,5 Millionen Franken. 80 Prozent davon waren Feuerwerk, 20 Prozent Dekorationsmaterial. Umsätze im Bereich des Vorjahres erwartet auch die Migros. Für beide Detaillisten ist aber klar: Viel entscheidender als die Wirtschaftskrise ist das Wetter. Weisskopf: «Bei grosser Trockenheit werden Feuerwerkskörper verboten und eine schlechte Wetterprognose hemmt die Kauflaune.»
Zuversichtlich ist auch die Feuerwerksbranche: «Dass wegen der Krise viele Schweizer ihre Ferien daheim verbringen, dürfte dem Feuerwerksverkauf entgegenkommen», sagt Beda Sartory, Präsident des Verbandes der schweizerischen Feuerwerksgrossisten.
Veränderungen stellt Sartory aber bei den Produkten fest: «Die Verkäufe von Einzelraketen sind klar rückläufig, Verbundbatterien – so genannte Kleinkompositionen mit bis zu 15 Raketen – laufen hingegen immer besser.» Auch die Anbieter von Grossfeuerwerken spüren laut Sartory nichts von der Rezession: Die Budgets seien gleich geblieben und einige Anbieter hätten gar mehr Aufträge als im Vorjahr.




























