Steuern in der Schweiz

04. Dezember 2012 11:29; Akt: 04.12.2012 11:38 Print

Schwyz ist das neue Top-Steuerparadies

In der Schweiz bleibt die Steuerbelastung im Jahr 2013 gleich hoch wie im Vorjahr. Mit nur 13,1 Prozent ist diese im Kanton Schwyz besonders tief.

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In der Schweiz schöpfen Kantone und Gemeinden im kommenden Jahr 26,7 Prozent der Wirtschaftskraft als Steuern aus. Damit bleibt die Steuerbelastung etwa gleich hoch wie 2012. In 18 Kantonen sinkt sie allerdings, in den übrigen acht steigt sie.

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Das zeigt der von der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) errechnete Index der Steuerausschöpfung 2013, den diese am Dienstag veröffentlichte. Der Index misst, in welchem Ausmass die Steuerpflichtigen von den Kantonen und Gemeinden fiskalisch belastet werden.

Im Landesdurchschnitt werden 26,7 Prozent des Ressourcenpotenzials durch Fiskalabgaben dieser beiden Körperschaften ausgeschöpft, praktisch gleichviel wie 2012 (26,8 Prozent). Dabei sinken die Belastungen 2013 in 18 Kantonen, am stärksten in Uri, Graubünden und St. Gallen. Dagegen steigt die Ausschöpfung in acht Kantonen, am stärksten in Jura und in Zürich.

Neu Schwyz mit niedrigster Belastung

An den kantonalen Belastungsunterschieden ändert sich gemäss EFV wenig. Nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt liegen die Zentralschweizer Kantone Schwyz, Zug und Nidwalden.

Dabei tauschte Zug den Platz mit der tiefsten Belastung erstmals seit dem ersten Referenzjahr 2008 mit Schwyz. Dort beträgt die Belastung 13,1 Prozent, nicht einmal halb so viel wie der Durchschnitt. Insgesamt liegen 15 Kantone unter dem Mittel, St. Gallen genau darauf.

Das obere Ende der Skala zeigt kaum Veränderungen. Erneut liegt die Fiskalbelastung in einigen Westschweizer Kantonen und in Bern am höchsten. Spitzenreiter ist der Kanton Genf, der 35,9 Prozent des Ressourcenpotenzials ausschöpft. Darauf folgen der Jura, Bern und die Waadt.

Der Index der Steuerausschöpfung lässt sich gemäss EFV ähnlich wie die Fiskalquote interpretieren. Ihm liegt aber nicht das Bruttoinlandprodukt (BIP) zugrunde, sondern das Ressourcenpotenzial gemäss dem nationalen Finanzausgleich.

Der Steuerausschöpfungsindex 2013 zeigt das Verhältnis zwischen den Steuereinnahmen von Kantonen und Gemeinden aus dem Mittelwert der Jahre 2007 bis 2009 und dem Ressourcenpotenzial der gleichen Referenzjahre. Das Ressourcenpotenzial widerspiegelt das wirtschaftliche Potenzial der Steuerpflichtigen und damit die Wirtschaftskraft der Kantone.

(sda)

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  • Hans am 04.12.2012 13:42 Report Diesen Beitrag melden

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  • Hans am 04.12.2012 13:42 Report Diesen Beitrag melden

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