Wirtschaftswachstum

13. Dezember 2012 08:04; Akt: 13.12.2012 08:10 Print

Seco korrigiert Prognose für 2013 nach unten

Die Wirtschaftsexperten des Bundes erwarten für das Jahr 2013 ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent. Vor drei Monaten hatte die Prognose noch bei 1,4 Prozent gelegen.

teaser  image

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Der Bund hat seine Prognose für das nächste Jahr leicht nach unten korrigiert. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco erwartet ein Konjunkturwachstum von 1,3 Prozent. Das ist ein Zehntelsprozent weniger als noch vor drei Monaten.

Die Aussichten seien zwar durchzogen, doch gebe es keine klaren Signale, die auf eine Verschlechterung der Lage hindeuteten, hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Arbeitslosigkeit dürfte steigen

Wenn es in der europäischen Schuldenkrise nicht zu neuen Verwerfungen kommt und sich die Weltwirtschaft verbessert, dürfte auch die Schweiz in den nächsten zwei Jahren zulegen. Für 2014 sagen die Konjunkturexperten ein Wachstum von 2 Prozent voraus.

Die Zahl von Menschen ohne Beschäftigung dürfte 2013 allerdings steigen. Die Arbeitslosenquote von derzeit 2,9 Prozent wird laut der Seco-Prognose im nächsten Jahr auf einen Jahresschnitt von 3,3 Prozent steigen und 2014 auf demselben Niveau verharren.

Schuldenkrise behindert Erholung

Noch im Herbst habe sich die Situation bei der Beschäftigung verbessert, schrieben die Experten weiter. Jüngste Umfragen gäben aber Hinweise darauf, dass die Unternehmen wieder weniger Arbeitskräfte einstellten. Diese Nachrichten kämen aus der Industrie und aus dem Dienstleistungssektor gleichermassen.

Für das ablaufende Jahr 2012 erwartet das Seco weiterhin ein Wachstum von einem Prozent. Die europäische Schuldenkrise habe sich im laufenden Jahr vermehrt auf andere Weltgegenden ausgewirkt und die fragile Erholung der Konjunktur behindert, hiess es.

(sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fred am 13.12.2012 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Warum wirds nicht günstiger?

    Immer noch mehr Gewinn. Zur Erinnerung, Gewinn ist jener Betrag abzüglich allen Kosten etc. Also das, was vor den Steuern nicht mehr versteckt werden kann. Es fragt sich also, warum die Strompreise nicht sinken?

  • Dieter Kaiser am 13.12.2012 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdige Zahlen

    Da wird eine Genauigkeit vorgegaukelt, die es gar nicht gibt. Diese Prozentzahlen sind kaum exakt messbar, geschweige denn prognostizierbar.

    • Supermario am 13.12.2012 10:32 Report Diesen Beitrag melden

      Find ich nicht!

      Hättest du denn lieber eine Prognose, welche in Aussicht stellt, dass die Wirtschaft so zwischen -1% und +6% wachsen wird? Ist etwa dann so aussagekräftig wie ein Zugfahrplan, welcher die Abfahrt so zwischen 13 Uhr und 14 Uhr in Aussicht stellt!

    einklappen einklappen