Tiroler Trio

04. Dezember 2012 12:43; Akt: 04.12.2012 12:52 Print

Senioren betrügen Schweizer um Millionen

Drei Österreicher im Alter von 78, 73 und 72 Jahren haben gegen 130 Opfern rund 10 Millionen Euro abgeknöpft. Das rüstige Gespann versprach hohe Erträge und investierte in zweifelhafte Anlagen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Einem Pensionistentrio wird von der Tiroler Anklagebehörde Anlagebetrug in Höhe von zehn Millionen Euro vorgeworfen. Die drei Männer im Alter von 78, 73 und 72 Jahren sollen an die 130 Opfer aus Tirol, Vorarlberg, der Schweiz und Deutschland mit Gewinnaussichten von jährlich 60 Prozent geködert haben.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hansjörg Mayr, bestätigte gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA einen Bericht der «Tiroler Tageszeitung» vom Dienstag. Das Trio befindet sich in der Innsbrucker Justizanstalt.

Die drei Verdächtigen sollen die Gelder für ihren aufwendigen Lebensstil, für Provisionszahlungen und zur Aufrechterhaltung ihres Firmengeflechts verwendet haben.

Der 78-Jährige, bei dem es sich laut Mayr um denjenigen handeln soll, der die Fäden im Hintergrund gezogen hat, wurde am Flughafen in Wien mit einem Geldkoffer festgenommen, sein 73-jähriger Halbbruder in Bozen in Südtirol. Der 72-jährige Verdächtige soll zum grössten Teil die Anlagen vermittelt haben.

Vermögen für zweifelhafte Anlagen

Die Ermittlungen hatten laut Mayr im Herbst 2011 ihren Anfang genommen. Der 72-Jährige wurde an deren Ende in einem Prozess zu vier Jahren Haft verurteilt. Dem Mann wurde bereits damals zu Last gelegt, mehrere Opfer getäuscht und ihnen Vermögen für zweifelhafte Anlagen herausgelockt zu haben.

In nachfolgenden Ermittlungen wurden immer mehr Geschädigte bekannt. Schliesslich wurden der 78-Jährige und sein Halbbruder als weitere Verdächtige ausgemacht.

(sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peschä am 05.12.2012 00:11 Report Diesen Beitrag melden

    Pensionskassen

    Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich schon, es geht um die Bezüge der Senioren aus den Pensionskassen, welche viel zu hoch sind - allerdings geht es dort um Milliarden und nicht um Millionen...

  • e.graf am 04.12.2012 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    noch mehr, mehr, mehr

    ich find das schon fast coool... vor lauter geldgier sind die Menschen geblendet..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peschä am 05.12.2012 00:11 Report Diesen Beitrag melden

    Pensionskassen

    Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich schon, es geht um die Bezüge der Senioren aus den Pensionskassen, welche viel zu hoch sind - allerdings geht es dort um Milliarden und nicht um Millionen...

  • e.graf am 04.12.2012 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    noch mehr, mehr, mehr

    ich find das schon fast coool... vor lauter geldgier sind die Menschen geblendet..

Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren