5 Strategien

01. Januar 2018 03:20; Akt: 01.01.2018 03:20 Print

So schmeicheln Sie sich gekonnt beim Chef ein

Anbiederung beim Vorgesetzten ist gut für die Karriere, wie Studien zeigen. Doch zu offensichtlich sollten die Schmeicheleien nicht sein. Die besten Tricks.

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Sie wollen sich im Jahr 2018 endlich so gut zum Chef stellen wie der Schleimer vom Pult nebenan? Das ist gar keine schlechte Idee – denn es gibt wohl keinen Vorgesetzten, an dem gelegentliches Loben und Schmeicheln spurlos vorübergehen. Dass solche Beeinflussungsstrategien im Berufsleben funktionieren, zeigen diverse Studien, etwa diejenige der US-Wissenschaftler Chad A. Higgins und Timothy A. Judge. Sie haben untersucht, wie sich Anbiederung und Eigenwerbung auf Personaler und Vorgesetzte auswirken.

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Schleimen Sie manchmal beim Chef?

Allzu offensichtliche Schleimerei kann aber nach hinten losgehen. Dennoch gibt es Strategien, wie man sich bei der Chefin oder beim Chef beliebt machen kann, ohne die eigene Würde zu opfern:

1. Gemeinsamkeiten hervorheben
Die Chefin rennt Marathons, und auch Sie joggen gern? Bingo! Fast nichts verbindet Menschen so sehr wie gemeinsame Interessen. Und wenn Sie ohnehin schon ein Hobby teilen, dürfen Sie sich für die Karriere das ruhig zunutze machen – und mit der Chefin übers Rennen fachsimpeln.

2. Geschickt kritisieren
Wer dem Chef immer nur applaudiert, wird schnell als Schleimer abgestempelt. Besser ist es, auch mal kritische Fragen zu stellen – denn das signalisiert, dass der Angestellte mitdenkt. Wenn man am Ende dem Chef doch recht geben kann, geht der Vorgesetzte gestärkt aus der Situation hervor und fühlt sich bestätigt.

3. Subtil imitieren
Der Vorgesetzte trägt gern Hemd und Veston, Sie aber lieber Pullis und T-Shirts? Dann ist es vielleicht Zeit, Ihr Büro-Outfit zu überdenken. So simpel es klingt: Angestellte, die den ähnlichen Modegeschmack wie denjenigen des Chefs pflegen, sind ihm oft unbewusst sympathischer.

4. Die Spiegeltechnik
Eine Verwandte von Strategie 3. Bei der Spiegeltechnik geht es darum, der Chefin in eigenen Worten das zurückzugeben, was man von ihren Aussagen und Gefühlen verstanden hat. Wenn die Chefin zum Beispiel frustriert ist, spiegelt man das mit dem Satz «Sie ärgern sich also, dass ...» Wichtig ist bei dieser Technik aber, es nicht zu übertreiben.

5. Richtig loben
Wer den Chef bei jeder Gelegenheit über den grünen Klee lobt, gilt bald zu Recht als anbiedernd. Doch Lob für den Vorgesetzten ist nicht per se schlecht – es muss einfach clever eingesetzt werden. Wenig erfolgversprechend ist beispielsweise ein schwammiges Kompliment für die «guten Ideen». Besser: den Chef ganz präzise für etwas loben, etwa für eine gelungene Präsentation.


(vb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Adii am 01.01.2018 04:20 Report Diesen Beitrag melden

    Nein Danke..

    Mein ehemaliger Arbeitskollege war genau so. Bei ihm war es nicht aber kein geschleime. Er verrichtete arbeiten und erledigte Sachen, die er nicht ausführen hätte müssen. Schneeräumen, Salzen, die privaten Autos der Chefs in den Service bringen usw. 25 Jahre war er im Betrieb. Mit 61 bekam er den Schuh. Aus wirtschaftlichen Gründen. Das öffnete mir die Augen. Schlussendlich dagt dir niemand Danke.

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  • LuziusLuz am 01.01.2018 06:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meine Meinung

    Ganz ehrlich, lieber behalte ich meine Würde und meinen Stolz als mich so weit runter zu begeben und mich bei jemandem einzuschleimen der meine Arbeit womöglich sowieso nicht zu schätzen weis

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  • Leo am 01.01.2018 04:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich sein

    Viel Spass beim Start. Ich wünsche allen viel Erfolg für 2018 und gutes Benehmen

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Scherenschleifer am 06.01.2018 07:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ist mir aufgefallen!

    Italiener und Deutsche können am besten schleimen, dass ist mir persönlich aufgefallen.

  • Martial2 am 04.01.2018 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlichkeit Korrektheit, sonst nichts...

    Schleimer hatte ich noch nie befördert, die blieben an ihrer Stelle sitzen oder sie gingen. Einfacher gehts nicht. Terminé!

  • R. Bachmann am 04.01.2018 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Leider erlebe ich das im Moment...

    Gibt nix schlimmeres als die Schleimerei... Mein neuer Chef strebt nach oben und hat eine Spur ausgerollt. Widerwärtig und ein gutes Beispiel für das was die Kollegen und ich nicht will

  • peter laufmann am 04.01.2018 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Mach nicht alles für Geld!

    Für solche Vorgesetzten arbeite ich nicht :-) oder diese verzichten, was mir in so einem Fall auch Recht ist.

  • F.G am 04.01.2018 03:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz Simple

    Sein eigener Chef sein! Obwohl man keiner ist! Das ist meine Grundeinstellung seit meiner Kindheit! Dann klappt irgendwie. Und sowieso die mit den gelben Zungen sind für mich die schlimmsten! Besser gesagt gefährlich!