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04. Oktober 2017 09:40; Akt: 04.10.2017 11:35 Print

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Was kann man gegen stetig steigende Krankenkassenprämien tun? Ist ein Hausarztmodell sinnvoll? Comparis-Experte Felix Schneuwly beantwortet am Donnerstag Leserfragen.

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Experte für Krankenkassen: Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis ist am Donnerstag von 11.30 bis 13 Uhr Gast im Live-Chat bei 20 Minuten. Zu den grössten vier Kostentreibern bei den Krankenkassenprämien gehören die ambulanten Behandlungen im Spital. Zwischen 2006 und 2016 stiegen die Ausgaben von 2,65 Milliarden auf 5,5 Milliarden Franken. Der Anstieg macht ein Viertel des gesamten Kostenwachstums in der Grundversicherung aus. Experte für Krankenkassen: Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis ist am Donnerstag von 11.30 bis 13 Uhr Gast im Live-Chat bei 20 Minuten. Auf Rang zwei sind die Behandlungen in der Arztpraxis mit einem Anteil von 24,3 Prozent am Kostenschub. Die Krankenkassen zahlten 2016 7,3 Milliarden Franken aus. Zehn Jahre vorher waren es noch 4,7 Milliarden Franken. Für stationäre Aufenthalte kassierten die Spitäler im letzten Jahr 6,8 Milliarden Franken. Das sind knapp zwei Milliarden Franken mehr als 2006. Der Anstieg macht 17,7 Prozent aus. Immer teurere Medikamente sind für 12,5 Prozent des gesamten Anstiegs seit 2006 verantwortlich. 2006 verkauften Ärzte und Apotheken Pillen oder Salben für 1,3 Milliarden Franken. 2016 waren es bereits 5,6 Milliarden Franken. Auch 2018 steigen die Prämien: Besonders hart trifft es die Prämienzahler in der Romandie. Die Westschweizer Kantone Waadt (6,4), Wallis (5,9), Neuenburg (5,4) und Genf (5,4) sind Spitzenreiter, was die Erhöhung der Krankenkassenprämien betrifft. Am stärksten ist der Anstieg bei den Prämien von Kindern und jungen Erwachsenen. Ein Überblick über die Prämienentwicklung der vergangenen Jahre. «Wir haben die Krankenkassen angewiesen, dem in den Prämien für 2018 Rechnung zu tragen»: Bundesrat Alain Berset spricht vor den Medien in Bern. (28. September 2017) Die Prämien seien in den letzten Jahren ausserdem weniger stark gestiegen als die Kosten – das müsse nun ausgeglichen werden: BAG-Direktor Pascal Strupler erklärt den Prämienanstieg. Berset und Strupler bei der Medienkonferenz in Bern.

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(sas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • H. Volkart am 04.10.2017 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Warum so viele Grundversicherer?

    Warum braucht es eigentlich so viele Krankenkassen mit Grundversicherung, wenn ja angeblich alle dieselben gesetzlichen Leistungen erbringen sollten? Warum dann noch Eigenwerbung und Vermittlungsprovisionen mit je einer eigenen Administration und gutbetuchter Teppichetage?

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  • patrick h. am 04.10.2017 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Herr Schneuwly. Was muss man eigentlich genommen haben um auf eine Idee wie 5000 Franken Selbstbehalt zu kommen? CBD reicht dafür nicht aus, das musste härterer Stoff gewesen sein.

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  • Franz K. am 04.10.2017 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Entwicklung

    Politiker, Ärzte und Apotheker sowie Pharmavertreter werden immer reicher und gesünder, die Patienten immer ärmer und kranker. Das ist doch toll! Oder?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • lila05 am 05.10.2017 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Unser Geld

    Wie kann es sein, dass KK mit Millionengewinnen sich in den Medien präsentieren??? Das ist unser Geld!!! Klar, es müssen Rückstellungen gemacht werden, aber wenn es dann ernst gilt, wird ja doch kein Geld rausgerückt!

  • Der kleine mann von nebenan am 05.10.2017 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Was man tun kann?

    Alle Zusätze extra versichern lassen. Da steigt der individuelle Kostensatz und der generelle sinkt. Hurra! Schon wieder Geschäfte mit den Dummen gemacht!

  • Jonas am 04.10.2017 13:57 Report Diesen Beitrag melden

    Schlaraffenland Krankenkassen

    Was soll man da fragen? Die KK sind nicht viel besser als eine aufgebohrte Billag. Sie profitieren direkt, wenn die Prämien steigen. Aus Sicht der Marktwirtschaft musste man die Kassen einerseits verstaatlichen oder strengste Vorgaben bezüglich Produktivität vordern.

  • der Unwillige! am 04.10.2017 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    ernstgemeinte Frage

    Gibt es eine Möglichkeit für Eidgenossen, sich von der Zahlung der KK-Beiträge zu drücken? Bin nicht bereit immer und immer mehr zu bezahlen, weil irgendwelche Besucher von irgendwoher ihren Anteil nicht leisten! Zudem hat auch jeder von denen irgendein schreckliches Leiden, ich war zuletzt etwa vor 10 Jahren beim Arzt! Dasselbe gilt für die Steuern - wenn die Politik macht was sie will (MEI), dann sollten wir das auch dürfen! Steuern einfach nicht zahlen, Betreibungen einfach ignorieren..... funktioniert das bei uns eventuell auch oder benötigen wir dafür einen EU-Pass?

    • Schweizer am 04.10.2017 15:37 Report Diesen Beitrag melden

      ernstgemeinte Antwort

      Da fallen mir aktuell nur 2 Möglichkeiten ein. 1. Volksinitiative zur abschaffung der obligatorischen Krankenversicherung. 2. Auswandern

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  • Adi am 04.10.2017 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Krankenkassen

    Meine Frage wo führt hin jedes Jahr geht mit Krankenkassen Prieme hoch aber mit lohn erhöhen ist immer gleich wie soll eine Familie das verkraften..!!