Imageschaden

10. Dezember 2012 12:19; Akt: 10.12.2012 12:39 Print

Strukturierte Produkte verlieren an BodenStrukturierte Produkte verlieren an Boden

Die Anleger sind skeptisch geworden: Vor der Finanzkrise 2008 erzielten die strukturierten Produkte fast doppelt so hohe Umsätze wie im laufenden Jahr.

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Symbolbild: Der Handel mit strukturierten Produkten geht zurück. (Bild: Keystone)

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Der Umsatz mit strukturierten Produkten an der Schweizer Derivatebörse Scoach ist im November erneut gesunken. Er belief sich auf 2,29 Mrd. Fr. und lag damit um gut 5 Prozent unter dem Wert des Vormonats Oktober.

Der Umsatzrückgang zog sich durch alle Produktekategorieren, abgesehen von den Partizipationsprodukten. Grösste Kategorie sind weiterhin klar die Hebelprodukte mit einem Umsatz von 1,09 Mrd. Franken.

2011 lag der Gesamtjahresumsatz bei 52 Mrd. Franken, dieses Jahr sind es nach elf Monaten bisher 30 Mrd. Franken. Damit liegt das Volumen massiv hinter den Boomjahren 2007 und 2008 zurück. Damals erzielten die strukturierten Produkte Umsätze von 75 respektive 60 Mrd. Franken.

38'000 Produkte

Per Ende November waren 38'000 Produkte kotiert. Davon waren zwei Drittel Hebelprodukte, wie dem neuesten Monatsbericht des Schweizerischen Verbands für Strukturierte Produkte (SVSP) zu entnehmen ist. Die zweitgrösste Kategorie waren die Renditeoptimierungs-Produkte mit 7500 Produkten.

Die fünf grössten Emittenten kotierter strukturierter Produkte waren die UBS (Marktanteil: 29,6 Prozent), die Bank Vontobel (19,3 Prozent), die ZKB (16,9 Prozent), die Bank Julius Bär (9,7 Prozent) und die Credit Suisse (5,3 Prozent). Der Anteil der restlichen Emittenten betrug 19,3 Prozent.

(sda)

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  • Hansueli Meili am 11.12.2012 03:54 Report Diesen Beitrag melden

    So einfach

    Eine ganz einfache Antwort, die Banken haben ihre Kunden mit den Strukturierten Produkten ueber den Tisch gezogen, heute haben sie (die Banken) die Antwort darauf. Nie mehr einsteigen und die Banken leer laufen lassen. Sie sollen endlich wieder lernen serioes zu arbeiten.

  • Hans Meier am 10.12.2012 15:59 Report Diesen Beitrag melden

    Anfänglich gut!

    Anfänglich machten diese Produkte Sinn und die Kunden Geld. Nachdem aber jeder Hochschulabsolvent seine eigene Innovation auf den Markt brachte, musste das Produkt einfach mal in die Hosen gehen. Seit Jahren stelle ich eine Uebersättigung fest.

    • Supermario am 11.12.2012 07:44 Report Diesen Beitrag melden

      Echt?

      Branchenkenner? Diese Produkte konnten und können auch nicht mehr als der Markt kann! Echte "Innovation" in diesem Sektor gibts schon seit 10 Jahren keine mehr. Welche bahnbrechenden Ideen von "Hochschulabsolventen" kreiert wurden in den letzten Jahren musst du mir schon erklären. Ich kenn sie jedenfalls nicht!

    einklappen einklappen
  • franz am 10.12.2012 15:17 Report Diesen Beitrag melden

    auf die Schnauze gefallen

    steuerlich gesehen sind diese Produkte sowiso eine Katastrophe, daher Finger weg davon. Das wird sonst ein teuerer Spass.

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