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11. Januar 2018 06:57; Akt: 11.01.2018 17:16 Print

Südkorea wirbelt Krypto-Markt durcheinander

Südkoreas Justizminister Park Sang Ki kündigte an, praktisch alle Transaktionen mit virtueller Währung im Land zu unterbinden.

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In Südkorea haben Pläne der Regierung für ein Verbot des Handels mit virtuellen Währungen für erheblichen Wirbel gesorgt. Justizminister Park Sang Ki sagte am Donnerstag vor Journalisten mit Bezug auf den Hype um Kryptowährungen, sollte die «Blase platzen», werde das verheerende Folgen haben. Daher bereite das Ministerium ein Gesetz vor, das praktisch alle Transaktionen mit virtueller Währung im Land unterbinde.

Die Behörden hätten «erhebliche Bedenken» gegen Kryptowährungen, führte Park aus. Das Ganze erinnere an ein «Glücksspiel» und reine «Spekulation», sagte er mit Blick auch darauf, dass Bitcoins in Südkorea höher gehandelt werden als anderswo. Der Hype um die virtuelle Währung ist im technologie-verliebten Südkorea hoch. Dortigen Experten zufolge wurden im vergangenen Jahr 20 Prozent der weltweiten Bitcoin-Transaktionen in dem Land abgewickelt, das ist zehn Mal so viel wie Südkoreas Anteil an der Weltwirtschaft.

Mit seinen Äusserungen schickte der südkoreanische Justizminister nicht nur die Kurse für Bitcoin & Co. auf Talfahrt – er löste auch einen Sturm der Entrüstung unter Investoren aus. Diese reichten umgehend Online-Petitionen bei der Präsidentschaft gegen das geplante Gesetz ein.

Die Regierung beschwichtigte daraufhin: Ein Verbot der Transaktionen sei nur «eine der vom Justizministerium vorbereiteten Massnahmen», hiess es. Ausserdem stehe die Entscheidung noch nicht abschliessend fest. Danach erholten sich die Preise für die virtuellen Währungen wieder. Ein Sprecher der Transaktionsplattform Bithumb, die von dem Verbot betroffen wäre, erklärte, sie beobachteten nun genau, was die Regierung tue.

Südkorea hatte bereits zuvor eine Reihe von Massnahmen erlassen, um den Einfluss von Kryptowährungen und damit auch deren Risiken einzudämmen. So hatte Seoul seinen Finanzinstitutionen im Dezember Transaktionen in virtueller Währung untersagt. Wenig später verkündete die Regierung ein Verbot anonymer Konten in Kryptowährungen.

(fur/afp)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mr. Cryptobubble am 11.01.2018 07:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fud4thewin

    Schlecht recherchierter Artikel. Es geht nur um die Handelsplätze, die sich nicht an die Vorschriften halten. Nicht alle Süd Koreanischen Handelsplätze sind davon betroffen.

  • Mr. Right am 11.01.2018 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fake

    Diese News sind doch dinfach nur FALSCH?! Unglaublich! Nur Börsen, die sich nicht an bestimmte Vorschriften halten sollen geschlossen werden!

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  • Der Regulator am 11.01.2018 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    Freiheit verbieten

    Alles was nicht durch den Staat oder Banken reguliert wird muss verboten werden, bedenklich wenn die Leute nicht selber entscheiden dürfen wo sie ihr Geld investieren dürfen. Ist doch jedem selber überlassen wo er sein Geld verprasst, ob es Wettbörsen oder Lottogeschelschaften sind, oder wie hier CryptoWährungen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Zorro am 15.01.2018 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Recht hat er

    Was sind die Folgen wenn virtuelle Wert-Zertifikate implodieren? Wo ist das Geld, wo sind die Leistungen, wer kommt für den Schaden auf? Wenn ich für 500.-- BitCoin kaufte, die heute für 10'000.- gehandelt werden, woher kommen die 9'500.- ? Werte lassen sich nicht vermehren. Sie lassen sich teilen oder verschieben. Verschiebe ich Werte fehlen sie am ursprünglichen Ort. Das System ist weitgehend anonym und durch die Nutzer anfällig, egal ob USD, EUR, CHF oder virtuelle Codes.

    • Banker am 16.01.2018 15:11 Report Diesen Beitrag melden

      Nochmals recherchieren

      Doch lassen sie. Das ist ja der Punkt. Geld gibt es mehr morgen, vermehrt sich minütlich. Kryptos gibt es noch gleich viel. Nur logisch. Bitte informieren wie Geld entsteht / was Geld ist. Leihe ich Ihnen 10.- und will 11.- zurück, habe ich einen CHF erschaffen den es nicht gab. Daher Zins ist Gelderschaffung aus dem NICHTS!

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  • nano am 12.01.2018 23:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut Südkorea

    Das ist gut. Beendet diesen Bitcoin- chitt. Weiterführen kommt nicht gut.

    • Waz Soldaz am 16.01.2018 23:00 Report Diesen Beitrag melden

      Chitt?

      Du Dummy musst mir erklären was ein chitt sein soll.

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  • P.M. am 12.01.2018 22:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitcoin

    Papa Bitcoin könnte bald wieder weit vorauslaufen, auch wenn er gerade etwas müde ist.

  • alessi am 12.01.2018 21:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zentral gesteuerte Regierungen...

    wollen klarer weise keine dezentral gesteuerte Währung wie dies Kryptowährung wie z.B. die Bitcoin eine ist , akzeptieren! Der Wettlauf hat begonnen und wird sich rasant beschleunigen. Alle Staaten werden sich nun Überlegungen machen um ihrer Zentral Währung zu schützen......

  • IOTA-Investor am 12.01.2018 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    miota

    darum lieber in IOTA investieren für die zukunft. ist ein long-term projekt aber wird eine höhere marktkapitalisierung erreichen als bitcoin. kein unendlicher stromverbrauch und sehr schnell. we will see;)